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Historische Momente des EU-DealsDer Juncker-Schmatzer, Merkels Eiszeit und Cassis’ Reset-Knopf

Was geht ihr durch den Kopf? Simonetta Sommaruga besucht als Bundespräsidentin 2015 in Brüssel den damaligen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker und wird mit einem Kuss empfangen.

Micheline Calmy-Rey gibt Startschuss

Sie haben das Rahmenabkommen auf den Weg gebracht: Aussenministerin Micheline Calmy-Rey und Staatssekretär Michael Ambühl am 19. Mai 2005.

Zwei toughe Frauen geraten aneinander

Der Steuerstreit trübt die Stimmung: Aussenministerin Micheline Calmy-Rey (links) und die EU-Aussenkommissarin Benita Ferrero-Waldner an einer Pressekonferenz in Brüssel am 26. Februar 2009.

Es zeichnet sich eine «mission impossible» ab

Als Bundespräsidentin trifft Micheline Calmy-Rey den EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso in Brüssel. Sie lächeln, reden aber an diesem 8. Februar 2011 über «delikate und manchmal schwierige Fragen».

Didier Burkhalter wagt ein Experiment

Neuer Aussenminister, neuer Chefunterhändler: Bundesrat Didier Burkhalter (rechts) stellt am 11. Januar 2012 Yves Rossier als neuen Staatssekretär vor.

Tiefpunkt wegen Streit ums Bankgeheimnis

Ein Bild, das Bände spricht: Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf trägt mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso einen Konflikt aus, am 20. März 2012.

Burkhalter macht Ernst

Jetzt beginnen die Verhandlungen: Didier Burkhalter verkündet an einer Medienkonferenz am 18. Dezember 2013, dass der Bundesrat sein Verhandlungsmandat beschlossen hat.

Die Spannungen führen zu einer Eskalation

Eiszeit: Bundespräsident Didier Burkhalter trifft die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, wenige Tage nachdem die Masseneinwanderungsinitiative an der Urne eine knappe Mehrheit gefunden hat, am 18. Februar 2014.

Küsschen für Sommaruga, Kälte für die Schweiz

Der Kuss täuscht: EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker empfängt Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga am 2. Februar 2015 in Brüssel freundlich, bleibt aber hart.

Der erste Neustart

Ein Neuer solls richten: StaatssekretärJacques de Watteville wird am 12. August 2015 vom Bundesrat als neuer Chefunterhändler für die Verhandlungen mit der EU eingesetzt.

Eine SP-Frau übernimmt

Es ist eine Überraschung: Didier Burkhalter (rechts) macht Pascale Baeriswyl zur neuen Staatssekretärin und Europa-Verhandlerin, am 30. September 2016.

Burkhalter wirft den Bettel hin, Cassis rückt nach

Vor einer schwierigen Aufgabe: Ignazio Cassis feiert am 20. September 2017 seine Wahl zum Nachfolger von Aussenminister Didier Burkhalter.

Aufbruchstimmung mit Doris Leuthard

Bundespräsidentin Doris Leuthard heisst EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Bern willkommen, am 23. November 2017.

Cassis drückt den Reset-Knopf

Bundesrat Ignazio Cassis’ erstes Treffen mit seinem Verhandlungspartner, EU-Kommissar Johannes Hahn, im Januar 2018 am WEF in Davos.

Cassis setzt schillernden Tessiner ein

Er soll für Ignazio Cassis die EU zu Zugeständnissen bewegen: Der neue Staatssekretär Roberto Balzaretti übernimmt das EU-Dossier, am 31. Januar 2018.

Burgfrieden mit der Neuen

Beide Seiten vereinbaren eine Schweigeperiode: Das erste Treffen der neuen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (links) mit der neuen Bundesrätin Karin Keller-Sutter (von rechts), Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga (Zweite von rechts) und Aussenminister Ignazio Cassis am 20. Januar 2020 am WEF in Davos.

Neue Chefin, neuer Reset

Livia Leu wird am 14. Oktober 2020 als neue Staatssekretärin vorgestellt.

Der SVP-Bundespräsident greift ein

Gelingt der Schlussspurt? Bundespräsident Guy Parmelin besucht EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am 23. April 2021 in Brüssel.
13 Kommentare
    David Webb

    "Es ist eine Schweizer Idee: das Rahmenabkommen mit der Europäischen Union, mit dem sich der Bundesrat und die Parteien derzeit so schwertun. Erstmals zu Papier gebracht hat den Gedanken 2001 ein Thinktank; die aussenpolitische Kommission des Ständerats hielt sie dann in einem europapolitischen Bericht fest"

    Wäre höchst interessant mehr zu erfahren über die Motivation dieser Schweizer Organisationen um einen Rahmenabkommen mit der EU zu verhandeln. Was haben sie sich versprochen als Vorteile für die Schweiz ?

    Möge Herr Fellmann uns mit ein Paar Hinweise behilflich sein?