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BSV Bern gewinnt klarDer Hüne im Rückraum ist wieder da

Der BSV Bern hat beim Comeback von Matthias Gerlich GC Amicitia Zürich problemlos 32:21 bezwungen.

Matthias Gerlich (links) kann wieder hochsteigen und Tore erzielen.
Matthias Gerlich (links) kann wieder hochsteigen und Tore erzielen.
Foto: Urs Lindt/Freshfocus

Bei den Spielen des BSV Bern war er stets dabei gewesen, als Führungsspieler sass er oft auch auf der Bank, um das Team zu unterstützen. Nur auf dem Feld hatte man Matthias Gerlich in dieser Saison nicht gesehen. Eine entzündete Sehne am Fuss hatte den 2,04 m grossen deutschen Rückraumschützen vom Spielen abgehalten.

Im Heimspiel gegen GC Amicitia Zürich war es so weit; Gerlich kam nach etwa 10 Minuten zum Einsatz, in einer Phase, in der die Berner zeitweise unkonzentriert agiert hatten. Die Ausgangslage vor der Partie war eindeutig. Ein Berner Team im Aufwind traf auf eine Equipe aus Zürich, die ohne drei wichtige Spieler derzeit keine Gefahr für eine Mannschaft mit Ambitionen Richtung vordere Ränge darstellen darf.

Zufriedenstellende Rückkehr

Dennoch bekundete der BSV zu Beginn Mühe und setzte sich erst gegen das Ende der ersten Halbzeit vom Gegner ab. Und trat in der Folge souverän auf. Mario Cvitkovic zeigte im Tor erneut eine starke Leistung; die Abwehr stand sicher. Und der BSV gewann schliesslich problemlos 32:21.

Zehn Tore betrug der Vorsprung schon Mitte der zweiten Halbzeit; Trainer Aleksandar Stevic konnte allen Spielern längere Einsatzzeiten verschaffen, am Kreis durfte auch Nachwuchsmann Matthias Widmer mittun. Und Gerlich gab mit sechs Treffern aus elf Versuchen ein zufriedenstellendes Comeback. «Ich bin immer näher an die Mannschaft herangerückt», sagte er. Und sah nun den richtigen Zeitpunkt gekommen, um sein Comeback zu geben.

Kaputtgehen sollte nichts

Schmerzen habe er immer noch, gab er nach seinem ersten Einsatz in dieser Saison zu Protokoll. «Ich hoffe jetzt, dass diese nicht wieder schlimmer werden. Kaputtgehen sollte nichts, wenn ich spiele», sagte Gerlich. Der Deutsche sieht sein Team in immer besserer Form. Man merke, dass man jetzt immer mehr ins Rollen komme. So stehen die Chancen auch gut, dass man in einer Woche gegen den gleichen Gegner wieder erfolgreich ist.

Auf GC Amicitia trifft der BSV am nächsten Mittwoch auch im Cup-Achtelfinal; ein Sieg wäre der nächste Schritt in Richtung eines der Saisonziele, der Qualifikation für den Final in der eigenen Halle. Allerdings gilt es diese Partie bis am Sonntag zu vergessen; einen Tag zuvor steht das Auswärtsspiel beim RTV Basel an. Und der hat am Mittwoch Wacker Thun bezwungen.