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Kunstnotizen von Hans Ulrich ObristDer geniale Buchclub

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Keine einfachen Bücher, dafür aber schöne und kluge: die Bände von isolarii.
Keine einfachen Bücher, dafür aber schöne und kluge: die Bände von isolarii.
Foto: Office Ben Ganz/Luke Libera Moore Courtesy of Isolarii

Es wird ja in regelmässigen Abständen prophezeit, dass das Buch im digitalen Zeitalter verschwinden werde. Ebenso regelmässig werden diese Propheten widerlegt. Einer der vielen Gründe für den andauernden Erfolg des Buches ist wohl der, dass es sich in immer neuen Formaten erfindet. Das faszinierendste Format waren für mich die winzigen, knallbunten Bücher von Hanuman Books, die Raymond Foye zusammen mit dem italienischen Künstler Francesco Clemente zwischen 1986 und 1993 aus einem Zimmer des New Yorker Chelsea Hotel heraus verlegte.

Die Bücher waren kleiner als ein Smartphone, passten in jede Tasche und enthielten pro Band Texte von Avantgardegrössen, die in jenen Jahren in New York massgeblich waren, unter ihnen Patti Smith, Robert Frank oder Taylor Mead. Als junger Mann habe ich diese Bücher wie Heiligtümer mit mir herumgetragen.

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