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Corona-Ausbruch im NordenDer ganz normale Ausnahmezustand

China hat das Coronavirus nach eigenen Angaben im Griff – auch wenn es neue lokale Ausbrüche gibt. Landesweit entscheiden Überwachungs-Apps, wie frei sich Bürger bewegen dürfen.

Der Grenzübergang der nordostchinesischen Stadt Suifenhe zu Russland wurde gesperrt. Chinesische Heimkehrer waren nach Wladiwostok geflogen und mit dem Bus eingereist. Sie brachten das Coronavirus mit.
Der Grenzübergang der nordostchinesischen Stadt Suifenhe zu Russland wurde gesperrt. Chinesische Heimkehrer waren nach Wladiwostok geflogen und mit dem Bus eingereist. Sie brachten das Coronavirus mit.
Foto: AFP


Es ist der 19. März, als die chinesische Studentin Han mit einer Maschine aus New York in Harbin landet, der Hauptstadt der nordchinesischen Provinz Heilongjiang. Sie ist mit dem Coronavirus infiziert, ohne es zu wissen, und steckt ihre Nachbarin an. Diese bleibt ebenfalls ohne Symptome, steckt aber ihren Freund und ihre Mutter an. Die wiederum infiziert fünf weitere Menschen. Ein Erkrankter wird in ein lokales Spital eingeliefert, wo sich Patienten und medizinisches Personal infizieren. Wenig später sind insgesamt 78 Menschen erkrankt.

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