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Mangel an Geld und AmbitionDer Bund bremst Forschung zu Giften aus

Wegen Geldmangel brauchte die Schweizer Studie zur Spermienqualität bei Stellungspflichtigen dreizehn Jahre bis zur Veröffentlichung: Aushebung in Rüti ZH 2018.

Über die Jahre wurden an den Hochschulen Stellen im Bereich Humantoxikologie abgebaut, und auch sonst fliesst das Geld in dem Bereich nur spärlich.

Chemikalien-Monitoring ist «längst überfällig»

15 Kommentare
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    Sacha Meier

    Das Verweigern von Forschungsgeldern und die Schliessung von Instituten war schon immer ein Mittel des Geldes und der Macht, die Entdeckung und Verbreitung von unerwünschtem Wissen zu verhindern. Zu Zeiten Galileo Galileis entschied der Klerus im Auftrag des Adels über genehme und nicht genehme Forschung - heute ist es die Lobbykative. Notabene, der wahre Souverän in jedem modernen neofeudalistisch-scheindemokratisch regierten westlichen Staat. Genau so, wie sich der Bund keine teuren Giftprobleme mit der Landwirtschaft und den Herstellern von Pestiziden aufhalsen will und darum einfach die Forschung einstellt, hat er schon vor einem Jahrzehnt erkannt, dass saubere, sichere und potente, nichtfossile Energietechnologien und fortschrittliche Antriebstechnologien die Mineralölsteuer und viele Arbeitsplätze in diesem Bereich unmittelbar gefährden. Deshalb wurde da auch die Forschung systematisch eliminiert, die Institute geschlossen und Forscher, die Erfolg hatten, wurden mit amtl. Technologietransferverboten und Rayonauflagen entlassen - und oft endgelagert. Heute kann der Bund die Früchte seines Tuns ernten: Mit dem kommenden CO2-Gesetz wird er den Klimawandel fiskalisieren können - und gleichzeitig Mineralölsteuer kassieren. Genau so, wie fehlende toxikologische Forschung halt für die Reproduktionsmedizinern Arbeit geben, die dann wiederum gute Steuererträge liefern. Und er muss sich erst nicht nicht mit wirtschaftlicher Gegenwehr herumschlagen.