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BSV besiegt PfadiDer BSV belohnt sich für die Steigerung

Der BSV Bern sendet mit dem 24:23-Erfolg gegen Pfadi Winterthur ein Signal Richtung der Spitzenteams .

Claudio Vögtli (BSV, links) versucht sich gegen die Pfadi-Abwehr mit Roman Sidorowicz (rechts) durchzusetzen.
Claudio Vögtli (BSV, links) versucht sich gegen die Pfadi-Abwehr mit Roman Sidorowicz (rechts) durchzusetzen.
Foto: Christian Pfander

So gewinnt man gegen ein Spitzenteam. Man bringt den Gegner mit konzentrierter Abwehrarbeit aus der Spur, einen Gegner, der vielleicht auch nicht derart grossen Widerstand erwartet hat. Und trifft selbst regelmässig, und bringt dann in der Schlussphase einen knappen Vorsprung über die Zeit. Dem BSV Bern gelingt beim 24:23 gegen Pfadi Winterthur der zweite Erfolg in dieser Saison gegen eine Top-5-Mannschaft. Die Berner zeigen, dass sie im Kampf um einen Platz in der oberen Tabellenhälfte nicht abgeschrieben werden dürfen.

Nach der ersten Halbzeit war mit einem solchen Szenario nicht unbedingt zu rechnen gewesen. Dem BSV gelang wie gegen St.Otmar eine passable Darbietung, doch wieder schien ein kleines bisschen zu einem Sieg zu fehlen. Die abgeklärt auftretenden Winterthurer führten 14:12, irgendwie hatte man das Gefühl, dass die Gäste auf einen unspektakulären Erfolg hinsteuern könnten. Die Berner glaubten jedoch an die Wende.

Grosser Ruck

«Nach dem Spiel in Kriens ist ein grosser Ruck durch die Mannschaft gegangen», kommentierte Abwehrspezialist Lucas Rohr die Leistung seiner Equipe. Am 11.November hatte der BSV 36 Gegentreffer kassiert. «Jeder will Verantwortung übernehmen, die Körpersprache ist eine andere», sagte Rohr. Die Partie am Samstag gegen St .Otmar ging noch verloren, am Mittwoch wurden die Berner für ihre Steigerung belohnt.

Freilich nicht ohne zittern zu müssen. Zeitweise lagen die Gastgeber mit vier Toren in Vorsprung, liessen dann aber in der Qualität ihrer Abschlussversuche nach. Beim Stand von 24:23 liefen sie wiederholt auf die Pfadi-Abwehr auf, es kam zu mehreren Freiwürfen. Sebastian Schneeberger fand keinen Weg, um zu einem aussichtsreichen Abschlussversuch zu gelangen. Weil ein Zeitspiel angezeigt war, musste er letztlich 32 Sekunden vor Schluss aus ungünstiger Position werfen. Pfadi kam nochmals in Ballbesitz, der Ausgleichstreffer drohte, doch blockte Samuel Weingartner den letzten Wurf der Gäste. Und die Punkte blieben in Bern.

«Wir können es besser», sagten sich die BSV-Spieler vor einer Woche, Sie zeigten, dass sie es besser können und sandten ein Signal in Richtung der Spitzenteams, dass das Team aus der Bundesstadt die vorderen Ränge nicht aus den Augen verloren hat.

Getzmann fällt lange aus

Vorerst nicht mehr mittun kann Simon Getzmann. Er schied gegen St. Otmar mit einem Innenbandriss am Knie aus und muss drei Monate pausieren. Bereits vor dem Abbruch der letzten Saison war Getzmann mit einer Verletzung am anderen Knie lange ausgefallen.

1 Kommentar
    Spielmann1

    Bravo es geht also doch jetzt weiter so