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Berufslehre als BierbrauerDer Bier-Freak im Tramdepot

Sein Leben besteht aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser. Dominic Hauser braut im Alten Tramdepot Bier, in seinem Garten pflanzt er Hopfen und Gerste an.

Dominic Hauser probiert auch Neues aus: In Zukunft will er ein Bier ohne Hopfen brauen.
Dominic Hauser probiert auch Neues aus: In Zukunft will er ein Bier ohne Hopfen brauen.
Foto: Raphael Moser

Nur ein paar Treppenstufen liegen zwischen dem Biertresen des Alten Tramdepots und dem Sudhaus. Dominic Hauser springt sie fast hinauf, drückt auf dem farbig leuchtenden Display ein paar Knöpfe: Die Temperatur stimmt, der Bierbrauer hat alles im Griff.

«Rot ist die schwierigste Bierfarbe.»

Dominic Hauser, Brauer

Für Dominic Hauser steht heute ein spannender Tag an: Er braut ein Red Ale, das Rezept dafür hat er selber geschrieben. Jetzt, wo es Richtung Winter gehe, dürfe es wieder ein bisschen dunklere Biere geben. Fertig gebraut soll es malzaromatisch sein, aber trotzdem noch auf der fruchtigen Seite liegen. Die Herausforderung dabei: die Farbe treffen. «Rot ist die schwierigste Bierfarbe», erklärt der Seeländer. Je nach Malzmischung sei das Bier zunächst hell, werde orange, bleibe lange orange und kippt dann plötzlich ins braune. Das Rot zu treffen, sei eine Kunst.

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