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Schutzmaterial im Kanton BernDen selbstständigen Pflegerinnen geht das Desinfektionsmittel aus

Masken und Co. werden Mangelware bei rund 220 freiberuflichen Pflegefachpersonen, die Menschen zu Hause betreuen. Sie stehen vor dem Entscheid, Patienten in Spitäler zu bringen.

Freiberufliche Pflegende haben kaum mehr ausreichend Handschuhe und Material, das sie und ihre Patienten vor einer Corona-Infektion schützt.
Freiberufliche Pflegende haben kaum mehr ausreichend Handschuhe und Material, das sie und ihre Patienten vor einer Corona-Infektion schützt.
Foto: Herbert Zimmermann

Es ist ein Hilferuf, den die Berner Sektion des Berufsverbands der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) absetzt. Masken, Desinfektionsmittel, Handschuhe, Schutzkleider, Brillen: Was das Bundesamt für Gesundheit an Arbeitsmaterial für Pflegende in der aktuellen Situation vorschreibt, ist nicht für alle verfügbar. Betroffen sind im Kanton Bern rund 220 freiberufliche Pflegerinnen und Pfleger, von denen ein grosser Teil in der Psychiatrie tätig ist. «Die Selbstständigen fallen durchs Netz», moniert Cornelia Klüver, Präsidentin der SBK-Sektion Bern. «Sie können die Qualität ihrer Arbeit nicht mehr sicherstellen, sich selbst nicht mehr schützen.»

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