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Kundgebung in Berner Innenstadt100 Menschen demonstrieren für Tierrechte

Auf dem Bundesplatz demonstrieren am Samstagnachmittag rund 100 Personen gegen den Speziesismus – die Anschauung, dass der Mensch anderen Arten überlegen ist.

Die Aktivistinnen und Aktivisten machten auf die durch den Menschen getöteten Tiere aufmerksam, indem sie regungslos am Boden verharrten. Zu Beginn der Demonstration – um 17 Uhr – waren es 0.
Die Aktivistinnen und Aktivisten machten auf die durch den Menschen getöteten Tiere aufmerksam, indem sie regungslos am Boden verharrten. Zu Beginn der Demonstration – um 17 Uhr – waren es 0.
Foto: zvg
Die Tafeln, welche die Anzahl getöteter Tiere darstellen, drehten sich rund alle zehn Sekunden.
Die Tafeln, welche die Anzahl getöteter Tiere darstellen, drehten sich rund alle zehn Sekunden.
Foto: Jürg Spori
Mit Transparenten forderten sie dazu auf, der Ausbeutung der Tiere ein Ende zu setzen.
Mit Transparenten forderten sie dazu auf, der Ausbeutung der Tiere ein Ende zu setzen.
Foto: Jürg Spori
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Am späten Samstagnachmittag versammelten sich rund 100 Personen auf dem Bundesplatz, um für das Ende des Speziesismus zu demonstrieren. Die Demonstrantinnen und Demonstranten kämpfen für die Gleichstellung der Tiere mit dem Menschen.

Um auf jene aufmerksam zu machen, die aufgrund des Konsums von Menschen sterben müssen, legten sie sich wie tote Tiere auf den Boden. Hinter ihnen hielten mehrere Personen Zahlen in den Händen, die darstellen sollen, wie viele Tiere dem Konsum der Gesellschaft seit 17 Uhr – dem Beginn der Demonstration – zum Opfer gefallen sind. 45 Minuten später waren es knapp 40 Millionen.

Die Blätter, welche die Zahl getöteter Tiere zeigen, wurden alle paar Sekunden gewendet.
Video: Jürg Spori

Die Personen, die das Geschehen von der Seite betrachteten, hielten einzelne Transparenten in die Höhe, die unter anderem den Bundesrat dazu auffordern, sich für das Tierwohl einzusetzen.

Zur Kundgebung hat die Organisation «PEA - Pour l'Égalité Animale» anlässlich des Welttages des Speziesismus aufgerufen. Sie fordert Menschen dazu auf, Tiere als Individuen mit ausgeprägten Persönlichkeiten zu betrachten, anstatt sie als Ressourcen zu sehen, die sie ausbeuten können. Damit solle eine Grundlage für eine gerechtere Gesellschaft für alle fühlenden Wesen gebildet werden.

sst