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«Null-Bock auf Null-Stundenverträge»Demonstration gegen Arbeit auf Abruf

Auf dem Casinoplatz in Bern fand am Samstag eine Kundgebung statt. Die 50 Demonstrantinnen und Demonstranten wollen auf die prekäre Situation von Menschen mit Arbeit auf Abruf hinweisen.

Rund 50 Personen haben sich am Samstagnachmittag auf dem Casinoplatz versammelt, um für eine Demo gegen Arbeit auf Abruf zu demonstrieren.
Rund 50 Personen haben sich am Samstagnachmittag auf dem Casinoplatz versammelt, um für eine Demo gegen Arbeit auf Abruf zu demonstrieren.
Bild: Jürg Spori
Diese Personen seien von der Corona-Krise besonders stark betroffen, hätten oft nicht Anspruch auf Arbeitslosenversicherung oder Kurzarbeitsentschädigung, wie es auf der Homepage der Anarchistischen Gruppe Schweiz heisst, die zur Demo aufgerufen hat.
Diese Personen seien von der Corona-Krise besonders stark betroffen, hätten oft nicht Anspruch auf Arbeitslosenversicherung oder Kurzarbeitsentschädigung, wie es auf der Homepage der Anarchistischen Gruppe Schweiz heisst, die zur Demo aufgerufen hat.
Bild: Jürg Spori
Alle Demonstranten tragen Masken …
Alle Demonstranten tragen Masken …
Bild: Jürg Spori
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Am Schluss wollen sie nochmals Lärm machen. «Arbeit auf Abruf abschaffen!» rufen die rund 50 Demonstrantinnen und Demonstranten, die sich am Samstagnachmittag auf dem Casinoplatz in Bern versammelt haben.

Die Kundgebung bildete den Schlusspunkt eines Aktionstags, den Gruppen aus verschiedenen Städten der Schweiz organisiert haben. Sie kritisieren, dass in der Schweiz immer mehr Menschen auf Abruf arbeiten, sprich: Sie sind zwar auf Pikett, erhalten für diese Zeit aber keinen Lohn. Oder wie die Organisatorinnen und Organisatoren es sagen: Null-Stundenverträge.

Corona verschärft die Situation

Vor allem im Gastgewerbe und in der Logistik habe sich diese Form von Anstellung verbreitet. Die Gruppierungen sprechen von rund 220’000 Menschen, die in der Schweiz betroffen sind. Sie hätten weder einen regelmässigen Lohn noch Anspruch auf bezahlte Ferien. Die Corona-Krise spitze die Situation weiter zu, denn die Betroffenen hätten kaum Anrecht auf Versicherungsleistungen.

Kurz nach 14 Uhr versammelten sich die Teilnehmenden des Aktionstags auf dem Casinoplatz – alle mit Maske. Sie spannten Transparente, hielten Reden und verteilten Flyer. (sih/js)