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Kolumne Bern&soDas optimale Nichtstun

Einfach mal nichts tun – das klingt verlockend, ist aber gar nicht so einfach.

Die Sonne scheint durchs Fenster. Ich fläze auf dem Sofa und starre das Buch an, das neben mir liegt. Vor einigen Minuten habe ich es fertig gelesen. Langsam hören die Gedanken auf, darum zu kreisen. Sie machen der Frage aller Fragen Platz: und nun?

Einfach mal nichts tun, beschliesse ich, und greife mechanisch nach dem Handy. Ehe ich mich versehe, bin ich in meiner Mailbox. Ich ärgere mich, denn eigentlich habe ich frei. Doch da ich nun schon mal drin bin, scrolle ich kurz durch den Posteingang. Dann gehe ich noch rasch auf Facebook, mache einen Abstecher auf Twitter, Instagram – ich atme scharf aus. Fertig! Nichts tun heisst nicht, mich in den sozialen Netzwerken zu verlieren.

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