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Melanie Oesch im Fernsehen«Das Muttersein fühlt sich richtig an»

Oesch’s die Dritten traten im «Donnschtig-Jass» auf, und Melanie gab Auskunft über dieses und jenes. Und ihren Sohn. Der noch nicht zugegen war, aber vielleicht bald jodeln kann.

Wenn Melanie und die Oeschs zu Gast im «Donnschtig-Jass» sind, kann der Jass fast ein bisschen vergessen gehen.
Wenn Melanie und die Oeschs zu Gast im «Donnschtig-Jass» sind, kann der Jass fast ein bisschen vergessen gehen.
Foto: SRF

Robin geht es gut. Nein, jodeln kann er noch nicht. Aber sonst: alles super.

Melanie Oesch musste sich gleich zu Beginn den Fragen von Moderator Rainer Maria Salzgeber stellen und auch über ihren Sohn, der Ende März zur Welt kam, Auskunft geben. Sie sei ganz froh gewesen um die unerwartete, Corona-bedingte, verlängerte Babypause, gestand sie. Salzgeber strahlte, die Volkssängerin auch, fast so hell wie die Lichterketten an diesem «Donnschtig-Jass» im Freilichtmuseum Ballenberg.

Fast vergass man, dass es ja eigentlich ums Jassen ging. Familie Daepp aus Bern trat gegen die Familie Freund aus dem Kanton Appenzell Ausserrhoden an. Wer gewonnen hat, haben wir tatsächlich vergessen, weil die Sendung ja schon länger – eigentlich aus Showeinlagen besteht, die manchmal unterbrochen werden von einem Jass.

Das war in diesem Fall schon okay. Man erfuhr immerhin wieder mal was Neues über die Musikerfamilie Oesch. Die sei, sagte Melanie, während der Coronoa-Zeit immer über den Familienchat miteinander verbunden gewesen. Nein, ihr PartnerRobins Vatergeniesse bewusst nicht die für die Familie Oesch übliche Medienpräsenz. Er wolle das nicht, erklärte Melanie, und sie ebenfalls nicht – dass er im Rampenlicht stehe. Ausserdem brauche sie ein «Eggli» für sich. Ein privates Eggli. Das Muttersein, erklärte sie weiter, «fühlt sich richtig an». Später werde sie eventuell kein strenges Mami sein, sie sei ja immer leicht zu «überschnurre».

Beim Hornussen verloren, die Herzen einmal mehr gewonnen: Melanie Oesch für die Sendung «Donnschtig-Jass».
Beim Hornussen verloren, die Herzen einmal mehr gewonnen: Melanie Oesch für die Sendung «Donnschtig-Jass».
Foto: SRF

In Melanie Oeschs Heimat Oberlangenegg hatte SRF schon im Juni eine Szene gedreht, wie die Jodlerin im Mini-Hornussen-Wettbewerb gegen die «Samschtig-Jass»-Moderatorin Fabienne Bamert angetreten war (Showeinlage!) – und verloren hatte.

Trotzdem fand Gölä dann, beim Hornussen würde er nicht gegen die starke Melanie ankommen, er hätte wohl «ke Stiich». Ach ja, auch fast vergessen: Der Spasstrupp aus dem Oberland, die Büetzer Buebe Gölä und Trauffer, standen auch noch auf der Ballenberg-Bühne.

Ausserdem: Co-Moderator Stefan Büsser versuchte sich im Töpfern, und Salzgeber war mit Jassschiedsrichterin Sonia Kälin irgendwo am Velofahren gewesen, ein Einspieler bewies es («Salzi on Tour» nennt sich das).

Aber eben. Wenn Oesch’s zugegen sind, verblasst der Rest, das ist immer so. Die Familie trug in dieser Sendung ihren Jodelhit «Heimat» vor, und Salzgeber strahlte, das Publikum auch, ach, Sie wissen schon.

Am Ende gabs gleich zwei Baby-Bodys für Sohn Robin. Der vielleicht einst die Herzen der Zuschauer und die Jassshow stehlen wird. Vorerst machen das aber noch Melanie und die Oeschs.

Die Reise für Fans geht am 2. Oktober weiter: Dann erscheint das neue Album, das aus ihrer Tour «Wäutebummler – Heimat im Gepäck» entstanden ist. Oesch’s die Dritten: «Die Reise geht weiter» kann man auf den üblichen Verkaufskanälen vorbestellen. Wer nicht so lange warten mag: Am 2. August tritt die Familienband in der ARD-Sendung «Immer wieder sonntags» auf.