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Reiseführer und Corona«Viele lesen mein Buch zum Trost»

Reisebuchautor Tobias Büscher über die Herausforderungen seines Berufsstands in der Krise. Und über seinen neuen Jakobsweg-Führer.

Eine junge Pilgerin bei der Ankunft in Santiago de Compostela.
Eine junge Pilgerin bei der Ankunft in Santiago de Compostela.
Foto: Getty Images

Gerade ist bei Dumont ein neuer Reiseführer über Galicien und den Jakobsweg erschienen, mehr als 300 Seiten voller Informationen, die in Corona-Zeiten teils schneller verfallen als aktuelle Infektionszahlen. Ein Gespräch mit dem Autor und Spanien-Spezialisten Tobias Büscher über das Gefühl, ein Reisebuch zu veröffentlichen in einer Zeit, in der Reisen gemeinhin als gefährlich gelten.

Herr Büscher, wenn man Ihr Buch anschaut, denkt man unwillkürlich an den Spruch: «Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.»

Haha, ja. Es ist eine Art Trotz. Wir haben unheimlich gefeiert, als das Buch herauskam. Es ist so schön, dass es da ist, der Verlag hätte es ja auch einstampfen können.

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