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Stilbruch beim FCZDas ist der neue FC Zürich

Seit der Entlassung von Ludovic Magnin ist der Zürcher Club ein anderer: sportlich wie atmosphärisch. Trotzdem bleibt unklar, wohin dieser Verein will.

Vorsichtiger, pragmatischer, sportlich besser, das ist der neue FCZ. Im Bild: Assan Ceesay bejubelt sein Tor gegen Vaduz.
Vorsichtiger, pragmatischer, sportlich besser, das ist der neue FCZ. Im Bild: Assan Ceesay bejubelt sein Tor gegen Vaduz.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Letzthin trat Ancillo Canepa bei SRF in einem Podcast auf. Er referierte darüber, was in einem Club alles abläuft. Manchmal ärgere er sich, wenn in den Zeitungen aufgrund fehlenden Insiderwissens nur die halbe Wahrheit berücksichtigt werde. Eine Bitte habe er darum an die Journalisten: «Noch mehr recherchieren und die betroffene Person fragen: Du, hör mal, was ist tatsächlich gewesen?»

Canepa muss es ernst gewesen sein, als er das sagte, dieser Wunsch nach mehr Transparenz und Wahrheit. Die Aussage erstaunt doch sehr, sie verwundert sogar. Denn die Realität sieht meist anders aus. Kein Präsident macht es mehr von seiner Tagesform abhängig, ob er erreichbar ist oder nicht. Keiner macht einen grösseren Bogen um seine Kritiker. Und so bleibt es in diesen Tagen ziemlich im Vagen, wohin sich der FCZ sportlich entwickeln will; was da genau abläuft im und um den FC Zürich. Klar ist bloss: Es ändert sich gerade einiges. Fussballerisch und auch atmosphärisch.

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