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Disneys Angriff auf NetflixDas Imperium schlägt zurück

Der Unterhaltungskonzern Disney will neue Serien aus dem «Star Wars»-Universum lancieren. Im Bild  «The Mandalorian».

Disney will bis 2024 die Zahl der Abonnenten vervierfachen.

Der Preis für das Abo dürfte steigen

Disney-Chef Bob Chapek investiert viel Geld ins Streaming-Angebot.

Disney hat das Who’s who der Unterhaltungsbranche versammelt

«Die Pandemie war ein Beschleuniger dessen, was sich ohnehin angedeutet hatte.»

Bob Chapek, Disney-Chef
Der Musiker Pharrell Williams macht bald die Musik für einen neues Projekt mit dem «König der Löwen»
8 Kommentare
    Sacha Meier

    Da hat der gute Herr Chapek durchaus Recht: Corona ist ein Beschleuniger. Und zwar ein Brandbeschleuniger für den Wechsel von der guten alten Konsumökonomie, als die Menschen noch Kulturgüter zu moderaten Preisen erwerben und dauerhaft nutzen konnten - etwa Bücher, Schallplatten, CDs DVD/BD - zur modernen «as a Service» Ökonomie. Diese beruht auf der Idee, dass der Konsument nicht mehr für den Besitz, sondern die Nutzung zahlt. Das immer und immer wieder. Im Prinzip eine Win-Win-Situation. Der Konsument kann mehr konsumieren, weil er kein Kapital mehr für den Erwerb von Konsumgütern binden muss, während der Anbieter immer und immer wieder Geld erhält. Und dazu auch noch die Nutzerdaten. Streaming-Abos, virtuelle E-Book-, Musik- und Filmsammlungen, aber auch viel Software, wie etwa Microsoft365, Adobe und AutoCAD, sowie Geräte mit geplanter Obsoleszenz, bzw. gesetzlich, per DMCA kriminalisierten unautorisierten Reparaturen (vgl. iPhone 12) kommen dieser Idee schon sehr nahe. Kein Wunder, investiert Disney ins Streaming. Wenn alles «as a Service» zu haben ist, brauchen wir, das Proletariat, gar kein Eigentum mehr. Dank IoT und LoRa/5G könnten wir - neben der Unterhaltung - bald auch unsere Wohnungen, Velos, Möbel, Mobiltelefone, Kleider, Schuhe abonnieren. Jeweils in der Nutzung sekundengenau abgerechnet. Und wird etwa das Schuh-Abo nicht bezahlt, kommt ein Dorn aus der Sohle und verunmöglicht die weitere Nutzung. Sacheigentum können sich dann nur noch die Reichen leisten.