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FotografieDas Ende eines Bauernhofes in Kerzers

Hinter jeder Fotografie verschwindet etwas, und nur das Foto bleibt. Grandioses Fotobuch mit feinen Beobachtungen und viel Herz.

Beim Ökoheu-Mähen sucht Ruth Wüthrich den Grenzstein zwischen zwei Feldern.
Beim Ökoheu-Mähen sucht Ruth Wüthrich den Grenzstein zwischen zwei Feldern.

Der Fotograf Tomas Wüthrich* hat ein Jahr lang seine Eltern, Hans und Ruth, auf ihrem Bauernhof in Kerzers bei der Arbeit fotografiert. Die Reportage endet damit, dass die beiden ihren Hof aufgeben müssen, ihr Land verpachten und die Tiere verkaufen. Es verschwindet dabei viel mehr, als nur eine Art zu wirtschaften. Das Buch erzählt in beeindruckenden und gut aufeinander abgestimmten Bildern zum Beispiel davon, mit was man auf dieser Welt eine Verbindung eingeht.

Es erzählt, dass diese Bauern auch leben von der im Wind wogenden Wiese, von dem Geruch des Heus, vom Rauch des Diesels und vom Knarren des Traktors, von der Achtsamkeit gegenüber den Tieren in der Obhut der Bauern und den Feldern unter ihrem Pflug, von Geduld, der Wärme der Leiber der Tiere, der Weichheit der Katze, der Treue, sich einzulassen und dabeizubleiben.

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