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Analyse zum BürgerkriegDas Elend in Syrien bekämpfen

Zehn Jahre Krieg, zehn Jahre Elend, zehn Jahre Flucht: Syrische Flüchtlinge unterwegs in der Provinz Idlib, Februar 2020.

Assad kann nun überlegen, ob er die nächsten Wahlen mit 89 oder 98 Prozent gewinnen will.

Statt der Katastrophe weiter zuzusehen, sollten Europa, die USA und andere wieder Initiativen entwickeln.

Die Alternative ist, dass das Elend weitergeht.

19 Kommentare
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    David Neuhaus

    Syrien ist das einzige säkulare Land des Nahen Ostens. Religion und Staat sind strikt getrennt. Zuletzt verbot Syrien 2010 u. a. den “Niqab” (Gesichtsschleier) an allen Universitäten des Landes. Schon 1998 betrug der Anteil der Frauen an den Studierenden an syrischen Universitäten 40 %. 1993 betrug der Anteil berufstätiger Frauen an der syrischen Gesamtbevölkerung 6%. 2001 waren bereits 26% aller syrischen Frauen berufstätig – einmalig in der arabischen Welt. Diese Emanzipation setzte sich bis zum Beginn des Syrienkrieges fort. In der Türkei ist aktuell nicht mal ein Viertel aller Frauen berufstätig (Quelle: APA). Syrien ist das einzige arabische Land, in dem Frauen bereits seit 1949 das Stimm- und Wahlrecht besitzen. Weder im autoritären System Qatar, noch in der mittelalterlichen Monarchie Saudi-Arabien (beide elementare Financiers der Terroristen in Syrien) gibt es eine gewählte Volksvertretung. Im Gegensatz das als „Diktatur“ diffamierte Syrien sind letztere jedoch strategische Verbündete des „aufgeklärten, humanistischen“ Westens.