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Lohnobergrenze als Heilmittel?Das Schweizer Eishockey strebt eine «Luxussteuer» an

Mit einem Salary-Cap wollen sich die Clubs selber disziplinieren. Das Konzept ist aber juristisch und wettbewerbspolitisch umstritten.

Das Schweizer Eishockey stellt sich eine grundsätzliche Frage: Kann es sich den unbeschränkten Wettbewerb noch leisten?
Das Schweizer Eishockey stellt sich eine grundsätzliche Frage: Kann es sich den unbeschränkten Wettbewerb noch leisten?
Foto:  Maxim Shemtov/Reuters

Sich selber zu disziplinieren, ist in den heutigen Zeiten des Überflusses und der ständigen Verfügbarkeit eine wertvolle Tugend. Was etwa den täglichen Handykonsum angeht oder den Verzehr von Süssigkeiten. Manch einer würde sich insgeheim wünschen, er müsste klaren Regeln folgen, die jemand für ihn durchsetzt. Die Sehnsucht nach einer harten Hand wächst während der Corona-Krise auch im Schweizer Eishockey. Bei den Clubs wie bei der Ligaführung. Es geht aber nicht ums Naschen oder Surfen, sondern ums Ausgeben von Geld.

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