Daniela Ryf verzichtet auf die Olympischen Spiele

Daniela Ryf rechnet sich für die Sommerspiele in Rio de Janerio keine Medaillenchancen aus. Die Triathletin hat andere Pläne.

Setzt auf die Karte Ironman: Ryf beim Zieleinlauf in Bahrain. (5. Dezember 2015)

Setzt auf die Karte Ironman: Ryf beim Zieleinlauf in Bahrain. (5. Dezember 2015)

(Bild: Keystone)

Die Triathletin Daniela Ryf hat sich nach ihrer überragenden Saison 2015 dazu entschlossen, die Olympia-Teilnahme in Rio de Janeiro nicht anzustreben. «Das ist hundertprozentig ausgeschlossen», sagte die Schweizer «Sportlerin des Jahres» in einem Interview mit der «Aargauer Zeitung». «Das letzte Jahr war der Beweis dafür. Da habe ich beinahe alle Titel über die Ironman-Distanz geholt.»

2008 in Peking (7. Schlussrang) und 2012 in London (40.) hatte sich Ryf an Olympischen Spielen versucht. «Es wäre sehr unrealistisch zu denken, ich könne zwei, drei Monate entsprechend trainieren, und dann über die olympische Distanz wieder eine Chance haben. Sollte ich nochmals teilnehmen - das war für mich immer klar -, müsste ich Chancen auf eine Medaille haben.» Ryf war im letzten Jahr ungeschlagen geblieben. Sie gewann die WM-Titel im Ironman- und Halb-Ironman, dazu knackte sie den mit einer Million Dollar dotierten Jackpot der Triple-Crown-Serie.

Auch auf die Qualifikation für das olympische Rad-Zeitfahren auf der Strasse wird die 28-jährige Solothurnerin verzichten. Der Saison-Aufbau dazu passe nicht, sagte Ryf. «Ich will mich weiterhin auf meine Sportart konzentrieren.»

dia/si

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