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Gabe einer sterbenden KundinCS-Direktorin lässt sich üppig beschenken

Eine im Sterben liegende Langenthalerin schenkt der Direktorin einer Berner Credit-Suisse-Filiale 100’000 Franken. Der Alleinerbe zweifelt die Rechtmässigkeit an.

Bei der Credit Suisse hat eine Berner Filialleiterin gegen die internen Richtlinien verstossen, als sie eine grosszügige Schenkung einer Kundin annahm.
Bei der Credit Suisse hat eine Berner Filialleiterin gegen die internen Richtlinien verstossen, als sie eine grosszügige Schenkung einer Kundin annahm.
Foto: Urs Jaudas

Es war eine heikle Gabe, die sich die Direktorin einer Berner Credit-Suisse-Filiale im vergangenen Februar auf ihrem Privatkonto gutschreiben liess. 100’000 Franken, deklariert als Schenkung, erhielt die 60-Jährige. Die grosszügige Spenderin war eine 73-jährige Frau aus Langenthal, um deren Konten sich die CS-Direktorin jahrelang gekümmert hatte.

Die wohlhabende Kundin litt offenbar an Krebs im Endstadium. Nur vier Monate nach der Schenkung erlag sie der Krankheit. Den Fall machte der «Blick» am Dienstag publik. Bereits im Jahr zuvor hatte sich die Bankleiterin vom Geld der kranken Frau private Rechnungen in der Höhe von rund 18’000 Franken bezahlen lassen, heisst es weiter in dem Artikel.

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