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Affäre CryptoleaksCrypto International: Eigentümer gründen neue Firma

Technisches Hilfsmittel für Spionage: Die mechanische Rotor-Chiffriermaschine CX-52, die sich im Schweizerische Nationalmuseum in Zürich befindet.

Führende Spezialisten betroffen

SDA/fal

3 Kommentare
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    Sacha Meier

    Uncle Sam will nun einmal keine herumvagabundierende starke Kryptographie in der westlichen Welt. Nicht seit gestern, sondern seit 1947, als der National Security Act erlassen wurde. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wurde auch das Seco darum angewiesen, Ausfuhrbewilligungen für solche Geräte und Software zu verweigern. Die Eigentümer der Crypto International AG haben richtig reagiert, indem sie die Belegschaft entlassen haben. Der nächste Schritt wäre die Liquidation des Betriebes gewesen. Wenn stattdessen eine eine neue Firma gegründet wird, die eigentlich genau das herzustellen vorgibt, was Japaner und Chinesen viel besser und günstiger können, nämlich Telekommunikations- und Unterhaltungselektronik-Geräte, dann riecht die Sache irgendwie nach einem Umgehungsversuch. Dazu noch nach einem plumpen. Erfolg wird die Firma damit mindestens keinen haben. Würden nämlich am falschen Ort nicht genehmigte Chiffrate auftauchen, würden CIA und NSA rasch den Lieferanten ausfindig machen und beim NDB die Neutralisierung des illegalen Kryptographieanbieters verlangen.