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Coronavirus weltweit+++ Mehr als fünf Millionen Infektionen in den USA +++ Grossbritannien meldet höchste Fallzahl seit Ende Juni

Von vier auf fünf Millionen in zweieinhalb Wochen – die Fallzahlen steigen in Amerika weiter stark an. Internationale News im Ticker.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Weltweit haben sich fast 19 Millionen Menschen mit Corona infiziert. Über 700'000​ Menschen sind an oder mit dem Virus gestorben.
  • Allein die USA haben fast 5 Millionen Fälle.
  • Zahlreiche Länder lockern ihre Einschränkungen oder Ausgangsbeschränkungen wieder. Gleichzeitig werden die ersten Staaten bereits von einer zweiten Welle erfasst.
  • Ein Impfstoff gegen den Erreger ist noch nicht gefunden.

LIVE TICKER

Rekord in Griechenland

Ein Mitarbeiter der griechischen Regierung gibt 203 Neuinfektionen bekannt, die höchste tägliche Zahl seit dem Ausbruch der Epidemie im Februar. Insgesamt sind damit 5623 Erkrankungen in Griechenland verzeichnet.

Mehr als 1000 Neuinfektionen in Grossbritannien

Grossbritannien meldet 1062 Neuinfektionen und damit die höchste Zahl seit Ende Juni. Am Samstag waren 758 neue Erkrankungen verzeichnet worden.

Mehr als fünf Millionen Corona-Infektionen in den USA

In den USA haben die Behörden seit Beginn der Pandemie bereits fünf Millionen bestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Das ging am Sonntag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Zuletzt war die Zahl der Neuinfektionen in den USA, vor allem in Bundesstaaten im Süden und im Westen des Landes, wieder stark angestiegen. Die Schwelle von vier Millionen bekannten Infektionen war erst vor zweieinhalb Wochen überschritten worden.

Bislang sind in den USA mehr als 162 000 Menschen nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus gestorben, wie die Daten von Johns Hopkins zeigten. Pro Tag meldeten die Behörden zuletzt im Schnitt gut 1000 Todesfälle und rund 60 000 Neuinfektionen. In keinem Staat der Welt gibt es in absoluten Zahlen gesehen so viele bekannte Infektionen und Todesfälle wie in den USA, einem Land mit 330 Millionen Einwohnern.

EU-Kommissarin hofft auf ersten Impfstoff in 6 Monaten

Stella Kyriakides hofft in rund sechs Monaten auf den ersten Impfstoff gegen Covid-19. «Auch wenn Vorhersagen zum jetzigen Zeitpunkt noch riskant sind, haben wir doch gute Hinweise, dass der erste Impfstoff gegen Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres verfügbar sein wird», sagte die EU-Gesundheitskommissarin dem deutschen «Handelsblatt». Er könne zwar nicht auf Anhieb alle Probleme lösen. Aber der Impfstoff werde schrittweise erlauben, zur Normalität zurückzukehren, wenn eine kritische Masse von Bürgern insbesondere in den Risikogruppen geimpft worden sei.

Die EU-Kommissarin äusserte sich besorgt über höhere Infektionszahlen überall in der EU. «Wir sehen eine steigende Zahl kleinerer und grössere Ausbrüche in mehreren Mitgliedstaaten.» Kyriakides appellierte an die EU-Staaten, die Infektionsherde «zügig lokal einzugrenzen mit Tests, Kontaktverfolgung und der sofortigen Isolation» der Betroffenen. Einen weiteren Lockdown wollte die Kommissarin nicht explizit ausschliessen. «Die Unsicherheiten rund um das Virus bleiben", sagte die Zypriotin. «Mehr denn je müssen wir jetzt wachsam bleiben und nicht nachlässig werden, um einen zweiten Lockdown zu vermeiden.»

Stella Kyriakides anlässlich einer Medienkonferenz im EU-Hauptquartier in Brüssel.
Stella Kyriakides anlässlich einer Medienkonferenz im EU-Hauptquartier in Brüssel.
Foto: Francisco Seco (Keystone/15. Juli 2020)
Johnson: Britische Schulen müssen im September öffnen

Premierminister Boris Johnson nennt die Wiedereröffnung britischer Schulen im September eine soziale, wirtschaftliche und moralische Notwendigkeit. Trotz der anhaltenden Bedrohung durch die Virus-Pandemie werde der Schulbetrieb sicher laufen können, schreibt Johnson in der «Mail on Sunday». Die Wiedereröffnung sei eine nationale Priorität.

Die «Sunday Times» berichtete, Johnson habe bei einem Treffen am Donnerstag betont, bei lokal begrenzten Lockdowns in der Zukunft sollten Schulen als letztes geschlossen werden. Jüngst gab es eine Studie, wonach Grossbritannien im Winter eine zweite – doppelt so starke – Corona-Welle riskiere, sollten die Schulen ohne ein verbessertes Test- und Rückverfolgungssystem geöffnet werden.

Immer für einen speziellen Auftritt gut: Boris Johnson über sich in der Grafschaft Cheshire als Maurer.
Immer für einen speziellen Auftritt gut: Boris Johnson über sich in der Grafschaft Cheshire als Maurer.
Foto: Phil Noble (PA/AP/Keystone/6. August 2020)

Beunruhigende Zahlen in Russland

In Russland steigt die Zahl der Virus-Infektionen nach Angaben der Behörden um 5189 auf 887'536. 77 Personen seien binnen 24 Stunden gestorben, damit legt die Zahl der Todesfälle auf 14'931 zu.

Das Robert-Koch-Institut zählt 555 Neuinfektionen in Deutschland und damit jetzt insgesamt 215'891 Fälle. Eine weitere Person starb in Verbindung mit dem Virus. Damit liegt die Zahl der Todesfälle nunmehr bei 9196.

Ein Mann trägt eine Maske in Moskau.
Ein Mann trägt eine Maske in Moskau.
(Keystone/7. August 2020)
Neue Panne in Grossbritannien

Die britische Aufsichtsbehörde für Medizinprodukte hat den Rückruf Hunderttausender Coronavirus-Test-Sets veranlasst. Wie die Regierung in London am Samstag bestätigte, handelt es sich um bis zu 741 000 Tests der Firma Randox. Diese seien möglicherweise nicht sicher für den Gebrauch, hiess es zur Begründung.

Randox hatte im März einen Auftrag in Höhe von 133 Millionen Pfund von der britischen Regierung erhalten, unter anderem für die Bereitstellung von Coronavirus-Tests. Dem «Guardian» zufolge erfolgte die Vergabe ohne Ausschreibung. Gerechtfertigt wurde das durch die hohe Dringlichkeit, die Testkapazitäten des Landes rasch zu erhöhen. Pikant ist jedoch, dass ein führender Abgeordneter der regierenden Konservativen, Owen Paterson, als Berater für die Firma tätig ist. Paterson erhält dem Register für Nebeneinkünfte des britischen Parlaments zufolge dafür jährlich 100 000 Pfund (umgerechnet rund 110 000 Euro).

Der Vorgang reiht sich in eine ganze Kette von Pannen und zweifelhaften Deals beim Umgang mit der Coronavirus-Pandemie ein. Erst am Donnerstag war bekannt geworden, dass 50 Millionen Schutzmasken, die vom Gesundheitsministerium in London gekauft wurden, für den Gebrauch im Nationalen Gesundheitsdienst ungeeignet sind.

Paris verschärft Massnahmen

Angesichts steigender Infektionszahlen verschärft Paris die Maskenpflicht. Ab Montag müssten Mund und Nase in gewissen Teilen der französischen Hauptstadt auch im Freien bedeckt sein, teilen die Behörden mit. Die genauen Orte sollen noch bekanntgegeben und eine entsprechende Liste regelmässig aktualisiert werden.

Deutlich steigende Zahlen in den USA

In den USA steigen die Zahlen weiter deutlich. Reuters-Berechnungen zufolge haben sich am Freitag mindestens 59'955 Personen angesteckt, wodurch die Gesamtzahl der Fälle nun bei 4,96 Millionen liegt. Die Zahl der Todesfälle steigt um mindestens 1318 auf 161.097.

Italien verlängert Massnahmen

Die italienische Regierung hat ihre Anti-Corona-Massnahmen bis zum 7. September verlängert. Das Kabinett von Ministerpräsident Giuseppe Conte verabschiedete am Freitagabend ein Dekret, in dem unter anderem die Maskenpflicht in geschlossenen, öffentlichen Räumen und die Abstandsregeln weiter vorgeschrieben werden. Auch grössere Menschenansammlungen bleiben verboten. Regierungschef Conte sprach von «ausgewogenen Massnahmen, die der aktuellen Situation gerecht werden».

Die Regierung stimmte aber auch für weitere vorsichtige Lockerungen etwa im Tourismus, wo Kreuzfahrtschiffe ab dem 15. September wieder auslaufen dürfen. An Bord müssen strenge Hygiene-Regeln eingehalten werden. Von 1. September an dürfen Messen wieder öffnen – Aufbau und Organisation der Ausstellungen kann sogar ab sofort beginnen. Für den Tourismus und die Kultur wurden weitere drei Milliarden Euro bereitgestellt.

Quarantäne-Pflicht für Schweizer Touristen in Slowenien

Die Schweiz ist nun auch auf der Coronavirus-Quarantäne-Liste von Slowenien – auf der gelben Liste. Das bedeutet: 14 Tage Isolation für alle aus der Schweiz dorthin einreisenden Personen. Slowenien treffe diese Entscheidung aufgrund von Expertenanalysen, teilte die slowenische Botschaft in der Schweiz am Freitag per Twitter mit.

Erst am Donnerstag hatte Norwegen von nicht dringenden Reisen in die Schweiz abgeraten. Von dort nach Norwegen Einreisende müssen zehn Tage in Quarantäne.

Frankreich meldet deutlichen Anstieg von Neuinfektionen

Frankreich meldet 2288 Neuinfektionen binnen 24 Stunden – ein deutlicher Anstieg gegenüber Donnerstag und Mittwoch, als die Zahl der neu bestätigten Fälle jeweils bei unter 1700 lag.

New Yorker Gouverneur gibt grünes Licht für Unterricht ab Herbst

Wegen der stark gesunkenen Corona-Fallzahlen dürfen Schulen im US-Bundesstaat New York nach den Ferien wieder öffnen. Persönlicher Unterricht sei ab Herbst erlaubt, so lange Sicherheitsvorschriften eingehalten werden und der Anteil positiver Testergebnisse an allen Corona-Tests eines Tages nicht über fünf Prozent liegt, erklärte Gouverneur Andrew Cuomo am Freitag. Nun müssen die lokalen Behörden in dem Staat mit rund 19,5 Millionen Einwohnern entscheiden, ob der Unterricht tatsächlich wieder aufgenommen wird.

Der Bürgermeister der Millionenmetropole New York, Bill de Blasio, kündigte eine Schulöffnung an, solange die Grenze positiver Tests dort bei unter drei Prozent liege. New York City ist damit einer der wenigen Grossräume in den USA, in denen ein regulärer Unterricht geplant ist, viele andere Schulbehörden haben bereits angekündigt, weiter virtuell zu lehren.

Mehr als 160'000 Corona-Tote in den USA

In den USA hat die Pandemie die Schwelle von 160'000 Todesfällen überschritten. Damit sind nach Reuters-Zählung weltweit fast ein Viertel aller tödlichen Verlaufe in den USA registriert worden. Rund 4,91 Millionen Amerikaner haben sich angesteckt. Auf pro Kopf der Bevölkerung umgerechnet belegen die USA weltweit den zehnten Platz in der Rangfolge der am schwersten betroffenen Staaten.

Eine Familie trauert  in Rye, New York bei der Beerdigung eines Corona-Patienten. (3. Juli 2020)
Eine Familie trauert in Rye, New York bei der Beerdigung eines Corona-Patienten. (3. Juli 2020)
Foto: John Moore/Getty Images

Japan verzeichnet Höchstwert an Neuinfektionen

Japan hat erneut so viele Corona-Neuinfektionen registriert wie noch nie an einem Tag seit Beginn der Pandemie. Am Freitag registrierten die Behörden 1597 Neuansteckungen, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo News unter Berufung auf die Präfekturen des Landes meldete.

Der bisherige Rekordwert wurde demnach am 31. Juli erfasst und lag bei 1578 Neuinfektionen. In Japan haben sich Kyodo News zufolge bislang 46'540 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 1056 Menschen starben demnach in Verbindung mit dem Virus. Japan hat rund 127 Millionen Einwohner.

Norweger sollen Auslandsreisen vermeiden

Norwegens Gesundheitsminister Bent Hoie ruft seine Mitbürger dazu auf, zur Eindämmung des Coronavirus auf Auslandsreisen zu verzichten. Das gelte auch für Reisen in Länder, in denen es nur wenige Corona-Fälle gebe. Hoie begründet seinen Aufruf damit, dass die Infektionen in Ländern, die die Lage unter Kontrolle gehabt hätten, wieder anstiegen.

Indien hat auch mehr als 2 Millionen Fälle

Indien hat als drittes Land der Erde mehr als zwei Millionen registrierte Corona-Infektionen. Wie Daten der Johns Hopkins Universität in Baltimore zeigen, stieg die Zahl der bekannten Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 in nur knapp drei Wochen von einer auf zwei Millionen Fälle.

In Indien nehmen die bekannten Neuinfektionen damit schneller zu als in anderen Ländern der Erde – auch als in Brasilien oder den USA, die beide bislang deutlich mehr Infektionen insgesamt verzeichnen.

Trotzdem lockert das Land seine Schutzmassnahmen zusehends. Wegen des anfangs sehr strikten Lockdowns verloren Millionen Tagelöhner ihre Arbeit und drohten zu verhungern. Mit mehr als 41'000 Toten durch die Krankheit Covid-19 ist die offizielle Sterberate in Indien aber deutlich niedriger als in vielen anderen Ländern.

Eine Frau wird an einer Schule in Neu Delhi auf das Coronavirus getestet. (6. August 2020)
Eine Frau wird an einer Schule in Neu Delhi auf das Coronavirus getestet. (6. August 2020)
Foto: Adnan Abidi/Reuters

Konzert mit 13'000 Zuschauern in Düsseldorf geplant

Ein Konzert mit Bryan Adams, Sarah Connor und «The Boss Hoss» soll am 4. September vor 13'000 Fans in Düsseldorf stattfinden. «Das ist das Zeichen, auf das Fans, Künstler und Crews sowie die gesamte Musikindustrie sehnsüchtigst gewartet haben,» sagte Veranstalter Marek Lieberberg einer Mitteilung zufolge. Es wäre laut Veranstalter das erste Grosskonzert seit Mitte März in Deutschland.

Die Veranstaltung im Düsseldorfer Fussballstadion werde in enger Abstimmung mit den Behörden geplant. Dem Infektionsschutz werde «in vollem Umfang Rechnung getragen», so die Veranstalter. Die Fans würden verpflichtet, Schutzmasken zu tragen. Zwischen den Sitzplätzen werde der Sicherheitsabstand gewahrt. (sz-de)

Auftritt in Düsseldorf geplant: Die Sängerin Sarah Connor bei der jährlichen Benefiz-Gala «Ein Herz für Kinder».
Auftritt in Düsseldorf geplant: Die Sängerin Sarah Connor bei der jährlichen Benefiz-Gala «Ein Herz für Kinder».
Foto: Jens Meyer (DPA/Keystone/Archiv)
Mehr als 1000 Neuinfektionen in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut meldet den zweiten Tag in Folge wieder mehr als 1000 Neuinfektionen. Die Gesundheitsämter hätten 1147 neue Ansteckungen registriert, teilte das RKI am Freitag mit. Erst am Donnerstag waren erstmals seit Anfang Mai wieder mehr als 1000 Neuinfektionen gemeldet worden. Damit gibt es in Deutschland insgesamt 214'214 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus stieg um acht auf 9183. Rund 195'900 Menschen sind dem RKI zufolge genesen. Damit gibt es rein rechnerisch gut 9000 nachweislich akut Infizierte.

Für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist der Anstieg bei den Neuinfektionen derzeit aber beherrschbar. «Mit um die 1000 Neuinfektionen pro Tag kann das Gesundheitswesen umgehen», sagte er am Donnerstagabend im ZDF. Intensivkapazitäten seien derzeit mehr als ausreichend vorhanden. «Aber wir bleiben aufmerksam, was die weitere Dynamik angeht», sagte der CDU-Politiker. «Wenn die Zahlen weiter steigen, dann kommt es auf uns alle an, im Alltag aufeinander zu achten, um weitere Massnahmen zu vermeiden.»

Sicherheitsbeamte kontrollieren in der Bahn, ob die Passagiere auch Masken tragen.
Sicherheitsbeamte kontrollieren in der Bahn, ob die Passagiere auch Masken tragen.
Foto: Annette Riedl (AP/DPA/Keystone/5. August 2020)
Down Under lässt die Grenzen zu

Australien will seine Grenzen wegen der Pandemie vorläufig weiter geschlossen halten. Es werde noch «einige Monate» dauern, bis wieder Ausländer einreisen dürften, sagte Premierminister Scott Morrison am Freitag. «Wir haben beschlossen, dass die internationalen Reisebeschränkungen für Ankünfte in Australien in ihrer derzeitigen Form fortgesetzt werden sollen», so Morrison. Er hoffe aber, dass die Regeln «irgendwann in der Zukunft» geändert werde könnten.

Das Einreiseverbot für internationale Besucher gilt seit März, als Australien etwa 700 Fälle verzeichnete. Mittlerweile hat das Land insgesamt mehr als 20'000 Infektionen registriert, 266 Menschen sind in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Nur Australier und Menschen mit permanentem Wohnsitz dürfen seither noch ins Land. Zudem gilt auch ein Ausreiseverbot für Australier.

Ungewohntes Bild: Ein leeres Einkaufszentrum mitten in Melbourne.
Ungewohntes Bild: Ein leeres Einkaufszentrum mitten in Melbourne.
Foto: Asanka Brendon Ratnayake (AP/Keystone/5. August 2020)

Während die meisten Bundesstaaten und Territorien derzeit recht erfolgreich im Kampf gegen das Virus sind, gilt Victoria mit der Millionenmetropole Melbourne als Hotspot. In dem Bundesstaat im Südosten des Landes gibt es derzeit rund 7000 aktive Fälle. Die Regionalregierung hatte am Wochenende den Katastrophenzustand erklärt und in Melbourne eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Die Menschen sollen im Homeoffice arbeiten, zudem sind nur noch Supermärkte, Apotheken, Postämter und Tankstellen geöffnet. Die strengen Regeln sollen bis mindestens Mitte September gelten.

sda/reuters/red