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Coronavirus im Kanton Bern+++ Zürich soll Bern Passagierdaten liefern +++ SCB stoppt Saisonabo-Verkauf

Der Kanton Bern will die Daten von Reisenden aus Risikogebieten beim Kanton Zürich einkaufen. Ab sofort sind keine Saisonabos des SC Bern mehr erhältlich. Alle News im Ticker.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Das Coronavirus hat im Kanton Bern bislang 97 Todesopfer gefordert. (Stand 6. August)
  • 2'177 Personen sind positiv auf das Virus getestet worden. (Stand 6. August)
  • Nach den Lockerungen vom 22. Juni befinden sich in der Schweiz tausende Personen in Quarantäne.
  • Im Kanton Bern müssen sich Bar- und Clubbesucher nun ausweisen und registrieren.
  • Auch der Bundesrat hat eine Reihe zusätzlicher Schutzmassnahmen beschlossen:
  • Seit dem 6. Juli gilt eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr.
  • Personen aus Risikoländern müssen 10 Tage in Quarantäne.
  • Die Abstandsregel von 1,5 Metern gilt weiterhin. Die Polizeistunde ist aufgehoben; Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen bleiben erlaubt. Bei Kundgebungen gilt Maskenpflicht.
  • Für allgemeine Fragen der Bevölkerung rund um die Coronasituation hat der Kanton Bern eine Hotline eingerichtet: 0800 634 634
  • Für medizinische Auskünfte steht die Hotline des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zur Verfügung: 058 463 00 00.

In diesen Berner Gemeinden kam es laut dem Kanton in der letzten Woche zu Neuinfektionen:

LIVE TICKER

13 Neuinfektionen, 3 in Bern, 3 in Burgdorf

Auch die neuesten Corona-Zahlen sind zweistellig: Laut Website des Kantons Bern wurden in den letzten 24 Stunden 13 Personen positiv auf Covid-19 getestet. Sie stammen aus Bern (3), Burgdorf (3), Moutier (2), Thun, Münchenbuchsee, Saanen, Biel und Schüpfen (je 1).

Wie gestern befinden sich 12 Personen in Spitalpflege, drei davon auf der Intensivstation. Eine Person muss beatmet werden. Insgesamt verzeichnet der Kanton Bern aktuell 2'190 Covid-19-Fälle. (ske)

Kanton Bern will Passagierdaten von Zürcher Behörden

Seit Mittwoch erfassen die Zürcher Behörden die Daten von Flugpassagieren, die aus Risikoländern einreisen, selbst. Mario Fehr, Sicherheitsdirektor des Kantons Zürich, hatte bereits am gestern an einer Medienkonferenz gesagt, Zürich könne diese Arbeit auch für andere Kantone übernehmen.

Der Kanton Bern hat nun offenbar Interesse bekundet, wie der «Blick» vermeldet. Man nehme das Angebot gerne an, erste Gespräche hätten bereits stattgefunden. Nun werde die Zusammenarbeit zwischen den beiden Kantonen definiert. (ske)

Vier Fälle in Ittigen

Zwölf Bernerinnen und Berner wurden in den vergangenen 24 Stunden positiv auf das Coronavirus getestet. Wie der Kanton auf seiner Homepage bekanntgibt stammen gleich vier der betroffenen Personen aus Ittigen. Jeweils ein Fall wird aus Langnau, Köniz, Urtenen-Schönbühl, Gstaad, Thun, Burgdorf, Rubigen und Roggwil gemeldet.

Insgesamt beläuft sich die Zahl der positiven Tests im Kanton Bern auf 2177.

SCB stoppt Verkauf von Saisonabos

Der SC Bern hat den Verkauf von Abos für die kommende Saison 2020/21 gestoppt. Die Zahlungsfrist zur Abonnementserneuerung ist am 31. Juli abgelaufen.

Es herrsche nach wie vor Unsicherheit betreffend Zeitpunkt des Saisonstarts, zugelassener Zuschauerzahl sowie Rahmenbedingungen, schreibt der Verein am Mittwochabend in einer Medienmitteilung: «Mit dem bisherigen Verkauf von 10’500 Saisonkarten ist die Kapazitätsgrenze erreicht, sollten beispielsweise behördliche Auflagen ausschliesslich Sitzplätze erlauben.»

Der Aboverkauf wird deshalb mindestens solange gestoppt, bis die Konditionen für die nächste Saison feststehen. (chh)

Ein Bild aus der Zeit vor Corona: Tausende Fans jubeln den einlaufenden Spielern von der legendären «Fanwand» her zu. Ob der SC Bern für die kommende Saison überhaupt Stehplätze anbieten darf, ist derzeit unklar.
Ein Bild aus der Zeit vor Corona: Tausende Fans jubeln den einlaufenden Spielern von der legendären «Fanwand» her zu. Ob der SC Bern für die kommende Saison überhaupt Stehplätze anbieten darf, ist derzeit unklar.
Foto: Christian Pfander
Guns N'Roses-Gig in Bern abgesagt

Am 14. Juni hätten Axl Rose und Co. im Stade de Suisse — damals hiess das Wankdorf-Stadion noch so — auftreten sollen. Wegen Corona wurde das Konzert auf unbestimmte Zeit verschoben. Nun wurde der Gig aber komplett abgesagt. Daher hat auch der Kartenverkäufer Ticketcorner eingelenkt und bietet nun eine Rückerstattung für gekaufte Billette an. (mb)

Als «Gast» von AC/DC stand Axl Rose schon in Bern auf der Bühne, das Konzert mit seiner eigenen Band wurde nun aber abgesagt.
Als «Gast» von AC/DC stand Axl Rose schon in Bern auf der Bühne, das Konzert mit seiner eigenen Band wurde nun aber abgesagt.
Foto: Iris Andermatt
Alleine in Burgdorf vier Fälle

Zwei Tage lang konnte der Kanton Bern Neuansteckungen im einstelligen Bereich kommunizieren, am Mittwochmorgen meldet er nun 14 neue Fälle binnen 24 Stunden. Gleich vier davon betreffen Personen aus Burgdorf. Die anderen zehn positiven Corona-Tests wurden an Personen aus Bowil, Hindelbank, Köniz, Lützelflüh, Rubigen, Schüpfen, Signau, Sumiswald, Tramelan und Wohlen. Die Gesamtzahl steigt damit auf 2165 bestätigte Corona-Erkrankungen.

Ausserdem befinden sich im Vergleich zum Montag zwei Personen mehr im Spital. Nach wie vor müssen drei davon auf der Intensivstation gepflegt werden, eine Patientin oder ein Patient mit Beatmungsgerät. (mb)

Drei neue Fälle

Im Kanton Bern wurden in den letzten 24 Stunden drei Personen positiv auf das Coronavirus getestet, wie dem Onlineportal des Kantons Bern zu entnehmen ist. Sie stammen aus Langenthal, Ersigen und aus einer Kleingemeinde im Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli, welche der Kanton nicht näher benennt.

Die Gesamtzahl der gemeldeten Ansteckungen im Kanton Bern beläuft sich somit auf insgesamt 2'151. (flo)

Fünf neue Fälle

Der Anstieg der Neuinfektionen der letzten Tage ist abgeflacht: Seit Sonntag sind «nur» fünf neue Corona-Fälle bestätigt worden. Gemäss der Homepage des Kantons stammen die betroffenen Personen aus den Gemeinden Bern, Burgdorf, Hindelbank, Schwadernau und Zollikofen.

Zu den Corona-Patienten in Spitalpflege: Im Vergleich zur letzten Erhebung am Freitag konnten zwei Personen nach Hause zurückkehren. Drei Patienten müssen intensiv gepflegt werden, eine Person gar mit Beatmungsgerät. (mb)

18 Neuansteckungen

18 Personen wurden in den letzten 24 Stunden positiv auf das Coronavirus getestet, wie der Kanton auf seiner Website vermeldet.

Die Neuinfizierten stammen aus allen Teilen des Kantons: Biel, Lyss und Thun (je 2 Fälle) sowie Ersigen, Langenthal, Ins, Schangnau, Roggwil, Grindelwald, Münsingen, Oberhofen, Hindelbank, Wimmis, Bern und Wabern (je 1 Fall).

Die Gesamtzahl der gemeldeten Ansteckungen im Kanton Bern beläuft sich somit auf insgesamt 2'143.

Zu Todesfällen wegen der durch das Coronavirus verursachten Krankheit Covid-19 ist es seit einigen Wochen nicht mehr gekommen. Bisher sind 97 Personen im Kanton Bern an Covid-19 gestorben. (ngg)

Erneut 13 Neuansteckungen

In den letzten 24 Stunden wurden 14 Personen positiv auf das Coronavirus getestet, wie der Kanton auf seiner Website vermeldet. Betroffen sind das Mittelland, das Emmental und das Berner Oberland.

Die Neuinfizierten stammen aus Zollikofen (3 Fälle), Bern, Burgdorf und Münsingen (je 2 Fälle) sowie aus Biel, Koppigen, Spiez und Fraubrunnen (je 1 Fall).

Die Gesamtzahl der gemeldeten Ansteckungen im Kanton Bern beläuft sich somit auf insgesamt 2'125.

Zu Todesfällen wegen der durch das Coronavirus verursachten Krankheit Covid-19 ist es seit einigen Wochen nicht mehr gekommen. Bisher sind 97 Personen im Kanton Bern an Covid-19 gestorben. (chh/ngg)

Corona-Fall an Berner Concours Complet

Am Reitsportanlass Concours Complet des Nationalen Pferdezentrums in Bern hat Ende Juli eine Person teilgenommen, die später positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Die engen Kontaktpersonen wurden in Quarantäne gesetzt.

Für alle anderen Teilnehmenden stufte das Berner Kantonsarztamt das Übertragungsrisiko als sehr gering ein. Der Anlass mit 500 bis 600 Personen fand grösstenteils draussen statt und es bestand ein Schutzkonzept, wie die bernische Gesundheitsdirektion am Freitag mitteilte. (sda)

13 Personen haben sich neu infiziert

Nach einigen Tagen mit tieferen Zahlen steigen die Neuansteckungen auch im Kanton Bern wieder: In den letzten 24 Stunden wurden 13 Personen positiv auf das Coronavirus getestet, wie der Kanton auf seiner Website vermeldet. Die Betroffenen stammen aus Bern und Thun (je zwei Fälle), Tramelan, Zollikofen, Herbligen, Erlenbach, Aeschi b. Spiez, Niederhünigen, Langnau, Zweisimmen, und Oberburg.

Im Spital befinden sich nach wie vor 12 Personen mit Covid-19. Davon wird ein Patient auf der Intensivstation beatmet.

Zu Todesfällen wegen der durch das Coronavirus verursachten Krankheit Covid-19 ist es seit einigen Wochen nicht mehr gekommen. Bisher sind 97 Personen im Kanton Bern an Covid-19 gestorben. (flo/sda)

Schnegg will noch keine schärferen Massnahmen

Die Lage sei angesichts der steigenden Fallzahlen ernst, sagte Pascal Strupler, der Direktor des Bundesamts für Gesundheit (BAG), an der heutigen Corona-Medienkonferenz. Deshalb empfehle das BAG den Kantonen eine Vereinheitlichung der Regeln sowie weitergehende Massnahmen zu prüfen. Konkret schlägt Strupler eine Maskenpflicht in Geschäften oder sogar in allen öffentlich zugänglichen Räumen sowie eine maximale Gästezahl von 100 Personen in Ausgehlokalen vor.

Der Berner Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg (SVP) will davon allerdings noch nichts wissen. «Wir machen vorerst weiter wie bisher», sagt Gundekar Giebel, Kommunikationsverantwortlicher der Gesundheitsdirektion. Die Fallzahlen im Kanton Bern seien noch vergleichsweise tief. Die Entwicklung werde aber genau verfolgt. «Sollte sich etwa bei Reiserückkehrern oder Gästen von Clubs ein Corona-Hotspot zeigen, werden wir rasch reagieren», so Giebel. Sprich: Die vom BAG empfohlenen Massnahmen umsetzen. (mab)

Kanton braucht einen neuen Leiter für die Abteilung Epidemiologie

Ausgerechnet jetzt, wenn die Corona-Infektionen wieder steigen, verlässt der Leiter der Abteilung Epidemiologie die Verwaltung. Gemäss Stelleninserat sucht das Kantonsarztamt per 1. Oktober oder nach Vereinbarung eine neue Person für den Posten. Der aktuelle Abteilungsleiter, Lorenz Amsler, übernehme per Anfang November eine Aufgabe «in einer fachlich orientierten medizinischen Funktion ausserhalb der kantonalen Verwaltung». Dies schreibt Gundekar Giebel, Kommunikationsverantwortlicher der Gesundheitsdirektion, über die Gründe. Zur Frage, welche Folgen die Trennung mitten in der Coronapandemie für das Kantonsarztamt hat, will er sich allerdings nicht äussern. Giebel teilt lediglich mit, dass die Stellvertretung sichergestellt sei. Amsler war seit Mitte 2018 Leiter der Abteilung Epidemiologie. Diese legt unter anderem die Massnahmen zur Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten wie dem Coronavirus fest und setzt sie auch durch. (mab)

«Nur» vier neue Fälle

Während die landesweite Meldung neuer Corona-Fälle am Donnerstagmorgen erstmals seit Ende April wieder die 200er-Marke überschritten hat, sind im Kanton Bern in den letzten 24 Stunden lediglich vier Personen positiv auf Covid-19 getestet worden. Das geht aus den jüngsten, auf der Homepage des Kantons veröffentlichten Zahlen hervor. Demnach stammen die infizierten Personen aus Thun (2), Bern und Langnau. (mb)

Je ein Fall in Biel und Bern

Innerhalb der letzten 24 Stunden haben sich im Kanton Bern zwei Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Eine davon in der Stadt Bern, eine zweite in Biel. Mittlerweile wurden 2'094 Personen positiv getestet, 12 liegen im Spital, deren zwei auf der Intensivstation. Beatmet wird derzeit niemand. (ber)

Berner Reitschule sagt vorerst alle Veranstaltungen ab

Die vom Kanton Bern verordnete Ausweis- und Registrierungspflicht für Bar- und Clubbesucher sorgen bei den Reitschülern für Diskussionen. Nun haben diese in ihrer Vollversammlung entschieden, vorerst alle Veranstaltungen des Kulturzentrums abzusagen.

Das Restaurant Sous le Pont bleibe aber weiterhin geöffnet, auch die Druckerei erhalte den Betrieb aufrecht, schreibt die Mediengruppe der Reitschule in einer am Dienstag auf Facebook veröffentlichten Medienmitteilung.

Die Reitschule halte die Bestrebungen zur Bekämpfung der aktuell grassierenden Pandemie für «eine sinnvolle Strategie zur Eindämmung der Situation», heisst es im Communiqué. Man stehe aber jedem Ausbau von Kontroll- und Überwachungsmassnahmen äusserst skeptisch gegenüber. Die Reitschüler betonen, dass sie dem Datenschutz stets eine hohe Priorität einräumen.

Nun wollen die Verantwortlichen abklären, wie die behördlichen Vorgaben und ein möglichst hoher Datenschutz in Einklang gebracht werden können. Auf dieser Grundlage soll dann der Entscheid gefällt werden, ab wann die Räume der Reitschule wieder für Veranstaltungen geöffnet werden. (chh)

Wieder zehn Fälle, vier davon in Bern

Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden erneut zehn Personen positiv auf Covid-19 getestet. Laut der Website des Kantons Bern stammen vier positive Tests aus Bern und je einer aus Ostermundigen, Biel, Krauchthal, Burgdorf, Lyss und Langenthal. Die Zahl der Hospitalisierten liegt unverändert ebenfalls bei zehn. (ske)

Kapitel hat nicht alle Partygäste erfasst

Das Kapitel am Bollwerk in der Stadt Bern ist der erste Berner Club, der wegen einer Corona-Erkrankung eines Gastes den kantonalen Gesundheitsbehörden die Liste aller Besucherinnen und Besucher einer Veranstaltung aushändigen musste – die 305 Gäste wurden danach in Quarantäne geschickt. Nach einem weiteren Fall entschied die Kantonsärztin am vergangenen Samstag, den Club für zehn Tage zu schliessen. Trotzdem galt das Vorgehen der Kapitel-Verantwortlichen als mustergültig, und auch die App der Bar- und Clubkommission (BuCK) zur Registrierung der Gäste bestand den Praxistest.

Wie jetzt bekannt wird, schlüpften aber dennoch einige Kapitel-Partygänger durch das Raster: Wie Geschäftsführer Diego Dahinden gegenüber dem Regionaljournal von Radio SRF einräumte, seien beim Wechsel vom Restaurant- zum Clubbetrieb nicht ganz alle Gäste erfasst worden, die vor der Party im Kapitel gegessen hatten. Dahinden gehe von einer tiefen einstelligen Zahl Betroffener aus, deren Namen zudem dem Kanton nachgemeldet werden können. (hae)

Zehn neue Fälle

Am Montagmorgen waren im Kanton Bern seit Beginn der Datenerhebung 2082 bestätigte Corona-Fälle bekannt. Das sind zehn Fälle mehr als am Vortag. Gemäss den Angaben des Kantons stammen die betroffenen Personen aus Bern, Biel, Ostermundigen, Tavannes (je zwei) sowie Hindelbank und Thun.

Auch die Zahl der hospitalisierten Personen ist angestiegen: Zehn Patienten in Spitalpflege sind drei mehr als bei der letzten Erhebung am Freitag. Zwei von ihnen befinden sich auf der Intensivstation. (mb)

red