Zum Hauptinhalt springen

Coronavirus im Kanton Bern +++ 134 Neuinfektionen +++ Vier Berner Schulklassen in Quarantäne +++ Massentests an drei Schulen

Corona-Lage im Kanton Bern (Stand 03.03.2021)

Positive Tests: 53'785 (+134 innerhalb der letzten 24 Stunden)

Todesfälle: 998 (+2 innerhalb der letzten 24 Stunden)

Anzahl Tests Kalenderwoche 8: 15'815 (Positivitätsrate: 6,2%)

R-Wert: 1,05 («100 Neuinfizierte stecken im Schnitt 105 Personen an»)

Impfmonitor: So viele Personen wurden in der Schweiz und im Kanton Bern bislang geimpft.

Die aktuellen Corona-Massnahmen für den Kanton Bern, finden Sie hier: Das gilt aktuell im Kanton Bern

LIVE TICKER

134 Neuinfektionen, zwei Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden wurden im Kanton Bern 134 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Bei 2367 Tests bedeutet dies im Vergleich mit den letzten Tagen eine leicht höhere Positivitätsrate von 5,7%.

Seit Dienstag sind zwei Personen am Coronavirus gestorben. Die Gesamtzahl der Todesopfer beträgt nun 998.

In Berner Spitälern werden derzeit 74 Menschen mit Covid behandelt, davon befinden sich 15 Personen auf der Intensivstation (+3), 12 davon müssen beatmet werden (-2).

Mehr als 29'500 Personen sind im Kanton Bern mittlerweile vollständig geimpft. Das heisst, sie haben bereits beide Impfdosen erhalten. Insgesamt wurden bisher über 94'300 Impfdosen gespritzt. (flo/sda)

Neue Corona-Fälle in Berner Länggass-Schule – erneuter Massentest

An der Berner Länggass-Schule ist es zu erneuten Corona-Fällen gekommen. Deshalb hat der kantonsärztliche Dienst eine zweite Durchtestung von Schülerinnen und Schülern aller drei Zyklen angeordnet.

Wie die kantonale Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion am Dienstag mitteilte, sollten die Tests noch am Dienstag durchgeführt werden. Die Tagesschule bleibt geschlossen.

Schon vor einer Woche fand ein Massentest statt, weil im Schulkreis Länggasse-Felsenau nach der Sportwoche mehrere Corona-Fälle auftraten. In drei Fällen wurde ein mutiertes Virus bestätigt.

Bei diesem ersten Massentests wurden zwei von 266 Personen positiv getestet. Zusätzlich wurde das Virus bei zwei Personen nachgewiesen, die auswärts getestet wurden. Die neuen Fälle führten dazu, dass insgesamt 330 Personen in Quarantäne geschickt wurden.

Weitere Tests in Bern und Oberthal

Im Berner Pestalozzi-Schulhaus werden am (morgigen) Mittwoch 16 Klassen getestet, denn in verschiedenen Klassen wurden insgesamt vier Schülerinnen und Schüler positiv aufs Coronavirus getestet. Und in der Emmentaler Gemeinde Oberthal müssen die Schülerinnen und Schüler einer Klasse zum Test antraben. Dies nach positiven Tests.

Zur Anwendung kommen wo immer möglich die neuen PCR-Speicheltest, so dass keine Nasen-Rachen-Abstriche nötig sind. (sda)

Lenk hebt Maskenpflicht auf

Ab dem kommenden Montag gilt im Dorfzentrum von Lenk im Simmental keine Maskentragpflicht mehr. Der Lenker Gemeinderat hat die Pflicht wegen der zu Ende gehenden Wintersportferien aufgehoben. Lesen Sie hier den ganzen Artikel.

66 Neuinfektionen, drei Todesfälle

In den letzten 24 Stunden meldet der Kanton Bern 66 neu mit dem Coronavirus angesteckte Personen. Bei 1'692 Tests ist die Positivitätsrate weiterhin rückläufig und beträgt noch 3,9 Prozent.

Seit Montag sind drei weitere Personen an oder mit Covid-19 verstorben. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie steigt auf 996.

Die Zahl der Hospitalisierten wird jeweils nur am Montag, Mittwoch und Freitag aktualisiert. (pd/ske)

Fast 100 Kinder in Quarantäne

Am Berner Pestalozzischulhaus im Mattenhofquartier sind fast 100 Kinder in Quarantäne. Wie einem Schreiben auf der Website der Schule zu entnehmen ist, wurde aus einer Familie mit vier Kindern eine Infektion mit einem mutierten Virus gemeldet. Auch eine weitere Schülerin sei positiv getestet worden. Bei ihr ist nicht klar, um welche Virusvariante es sich handelt.

Betroffen sind eine Zweijahrgangsklasse der Stufe 1/2 und drei Zweijahrgangsklassen der Stufe 5/6. Alle Wahlfächer fallen bis auf weiteres aus, die Schulbibliothek wurde geschlossen.

Am Mittwoch findet nun im Schulhaus eine vom Kantonsärztlichen Dienst angeordnete Durchtestung mit dem Speichel-PCR-Test durch eine mobile Equipe statt. Sie gilt für 12 Klassen, die indirekt betroffen sein könnten. Für die Kinder dieser Klassen findet am Mittwoch kein Unterricht statt.

(pd/ske)

Erste Museen wieder offen

Erste Berner Museen öffneten nach dem Lockdown am Montag ihre Tore, die meisten folgen am Dienstag. Bereits offen war am Montag unter anderem das Bernische Historische Museum.

«Wir haben die Besucherinnen und Besucher sehr vermisst», sagte Merja Rinderli, Leiterin Marketing und Kommunikation. «Es ist eine Wohltat, durchs Haus zu gehen und die Ausstellungsräume wieder belebt zu sehen.»

Einen Grossandrang gab es am Montag nicht. Die eher wenigen Besuchenden interessierten sich insbesondere für die Ausstellung zu 50 Jahren Frauenstimmrecht. Diese war im Dezember bloss eine Woche zu sehen gewesen, ehe das Museum schliessen musste.

Gross sei die Freude auch beim Kassen- und Aufsichtspersonal, sagte Rinderli: Endlich könnten die Leute wieder ihrer Arbeit nachgehen. Gedulden müssen sich die Guides, denn Museumsführungen sind noch nicht erlaubt. (sda)

47 Neuansteckungen, weniger Infizierte im Spital, keine neuen Todesfälle

Seit Sonntagmorgen sind im Kanton Bern 47 Personen positiv getestet worden. Das ist den neusten Zahlen auf der kantonalen Homepage zu entnehmen. Seit Beginn der Pandemie sind nun 53'585 Corona-Infektionen verzeichnet worden. Die Positivitätsrate der letzten 24 Stunden liegt bei 4,7 Prozent auf 1'002 Tests in diesem Zeitraum.

Die Zahl der sich in Spitalpflege befindenden Bernerinnen und Berner ist um 4 auf 71 gesunken. 17 Covid-Patienten müssen auf der Intensivstation betreut werden (-6), davon sind 13 auf künstliche Beatmung angewiesen (-2).

Seit Sonntag sind keine Todesfälle hinzugekommen. Das Total an verstorbenen Covid-Patienten stagniert somit bei 993. (chh)

109 Neuansteckungen – stagnierende Coronazahlen

Im Kanton Bern sind am Sonntag 109 Covid-Neuansteckungen innert eines Tages registriert worden, am Samstag waren es 110 gewesen. Seit mehreren Tagen ist kein deutlicher Rückgang der positiven Tests zu verzeichnen.

Das Testvolumen lag am Sonntag bei 1610 durchgeführten Tests, am Samstag waren 2198 Tests registriert worden, wie aus den im Internet publizierten Zahlen des Kantons Bern hervorgeht. Die positiven Fälle sind in den letzten fünf Tagen nicht mehr unter die Zahl von 100 gesunken – ausser am Freitag mit 95 Fällen.

Am Sonntag wurde hingegen kein neuer Todesfall vermeldet. Seit Beginn der Pandemie sind im Kanton Bern 993 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Nicht aktualisiert werden am Wochenende die Zahlen zu Hospitalisierungen. Am Freitag lagen 75 Menschen mit einer Covid-Erkrankung im Spital, davon 23 auf einer Intensivstation. (SDA)

Tagesschule Länggasse bleibt geschlossen

Die Tagesschule Länggasse bleibt auf Anweisung des Kantonsarztamts sicher bis am Mittwoch, möglicherweise sogar noch bis am Freitag geschlossen. Dies geht aus einem Elternbrief hervor. Die Tagesschule ist seit dieser Woche zu.

Begründung für die Verlängerung der Schliessung seien neu aufgetretenen Fälle, die Hinweise darauf geben, dass die Übertragungsketten noch nicht sicher unterbrochen sind. Aufgrund der Durchmischung der Kinder in der Tagesschule müssten sonst bei Auftreten neuer Fälle eine grosse Anzahl Quarantänen ausgesprochen werden.

110 Neuinfektionen, 2 Todesfälle

Der Kanton Bern meldet am Samstag auf seiner Website, dass seit Freitmorgen 110 Personen positiv getestet worden sind. Total sind somit im Kanton Bern seit Beginn der Pandemie 53'429 positive Fälle registriert worden. Damit liegt die Positivitätsrate der letzten 24 Stunden bei 5 Prozent.

Seit Freitag stieg zudem die Zahl der Todesfälle um 2 auf 993 Fälle an. Die Anzahl der Hospitalisierten wird übers Wochenende nicht aktualisiert. (ngg)

95 Neuinfektionen, 2 Todesfälle

Seit Donnerstagmorgen sind im Kanton Bern 95 Personen positiv getestet worden. Das ist den neusten Zahlen auf der kantonalen Homepage zu entnehmen. Seit Beginn der Pandemie sind nunmehr 53'319 Corona-Infektionen verzeichnet worden. Die Positivitätsrate der letzten 24 Stunden liegt bei 4,7 Prozent auf 2017 Tests in diesem Zeitraum.

Die Zahl der sich in Spitalpflege befindenden Bernerinnen und Bernern ist um 2 auf 75 gestiegen. 23 Covid-Patienten müssen auf der Intensivstation betreut werden (+6), davon sind 15 auf künstliche Beatmung angewiesen (+3).

Zwei Todesfälle sind seit Donnerstag hinzugekommen, wodurch das Total an verstorbenen Covid-Patienten auf 991 angestiegen ist. (chh)

Zwei positive Fälle bei Corona-Tests im Länggass-Schulhaus

Insgesamt 266 Personen liessen sich am Mittwoch im Schulkreis Länggasse-Felsenau in Bern testen. Wie aus einer Mitteilung der kantonalen Gesundheitsdirektion hervorgeht, fielen dabei zwei Tests positiv aus. Zusätzlich wurden weitere zwei Personen durch auswärtige Testungen positiv getestet.

Durch die neuen Fälle befinden sich mittlerweile insgesamt 330 Personen in Quarantäne. Bezüglich der vom Kantonsärztlichen Dienst (KAD) verfügten Schliessung der Tagesschule werden zurzeit noch Abklärungen getroffen.

Der KAD hatte breite Tests angeordnet, nachdem nach der Sportwoche vermehrt Meldungen von positiv getesteten Kindern und deren Eltern eingetroffen waren. (mb/pd)

112 Neuinfektionen, ein Todesfall

Im Kanton Bern sind innert eines Tages 112 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg am Donnerstag vor den Medien in Bern bekannt. Am Mittwoch waren 122 Fälle bekanntgeworden, am Donnerstag vergangener Woche waren es 85.

Die Positivitätsrate liege im Schnitt der letzten Tage bei rund fünf Prozent, hiess es an der Medienkonferenz. Die Zahlen bewegten sich nun schon seit einigen Wochen nach unten, wobei die Ansteckungen mit den Virusvarianten weiterhin «sehr genau» beobachtet werden müssten.

Die Strategie des Kantons bestehe weiterhin darin, schon bei ersten Anzeichen einer möglichen Verbreitung der mutierten Varianten mit breiten Massnahmen zu agieren, sagte Schnegg. Dabei würden nötigenfalls auch indirekte Kontaktpersonen in Quarantäne gesetzt.

989 Covid-Tote

Ein weiterer Mensch ist an den Folgen einer Covid-Erkrankung verstorben, wie am Donnerstag weiter bekannt wurde. Seit Beginn der Pandemie gab es im Kanton Bern 989 Todesopfer.

Die Zahl der Hospitalisierten wird am Freitag wieder aktualisiert; zuletzt waren 73 Covid-Patienten in bernischen Spitälern gemeldet worden (sda)

Berner Zivilschützer mit mehr als 11'000 Diensttagen

Im Kanton Bern standen die Zivilschützer während der Coronakrise bislang mehr als 11'000 Tage für die Unterstützung von Spitälern sowie Alters- und Pflegeheimen im Einsatz.

Die Zivilschützer unterstützten die Institutionen bei der Pflege und Betreuung, dem Empfang, der Eingangskontrolle oder auch bei der Logistik. Eine wichtige Rolle spielte der Zivilschutz auch beim Aufbau und Betrieb der Testzentren, wie die Berner Sicherheitsdirektion am Donnerstag mitteilte.

Im Einsatz standen innerhalb eines Jahres 1070 Zivilschutzangehörige. Der grösste Teil der Einsätze erfolgte im Rahmen eines Aufgebotes des Bundes, welcher die pauschalen Kosten für Sold, Verpflegung und Spesen übernahm. Im Kanton Bern gehören aktuell rund 7800 Personen dem Zivilschutz an. (sda)

Stadt Bern spricht 100'000 Fr. für Lebensmittelabgabe an Bedürftige

Die Stadt Bern will Bedürftige in der Coronakrise mit Lebensmitteln und Einkaufsgutscheinen unterstützen. Der Gemeinderat stellt zu diesem Zweck eine Soforthilfe von 100'000 Franken für die nächsten vier Monate zur Verfügung.

In der Stadt Bern sei während der Pandemie eine Armut «unterhalb der Sozialhilfe» sichtbar geworden, teilte der Gemeinderat am Donnerstag mit. Betroffen seien beispielsweise Sexarbeiterinnen oder Sans-Papiers, die oft keinen Anspruch auf reguläre staatliche Leistungen hätten.

Mit der Soforthilfe will die Stadt private und kirchliche Organisationen unterstützen, die Naturalleistungen oder Einkaufsgutscheine an Notleidende verteilen. Die städtischen Mittel sollten ausschliesslich Menschen zukommen, die von «grosser, unmittelbarer Not» betroffen seien, schreibt der Gemeinderat.

Nicht zur Zielgruppe gehören demnach Personen, die bereits Sozialhilfe oder Ergänzungshilfe erhalten oder die ausserhalb der Stadt Bern Zugang zu einem solchen Angebot haben. (sda)

Berner Regierung begrüsst Lockerungen – Demos neu mit 15 Personen

Der Berner Regierungsrat begrüsst den ersten Lockerungsschritt bei den Corona-Massnahmen. Bei der Gastronomie hätte er sich ein mutigeres Vorgehen des Bundesrats vorstellen können.

Aus Sicht des Kantons Bern hätten es die sinkenden Fallzahlen durchaus erlaubt, zumindest die Terrassen im Freien zu öffnen. Nun erwartet der Regierungsrat, dass die Vorgaben in der Gastronomie schweizweit angewendet würden, wie er schreibt. Manche Kantone tolerieren zurzeit offene Terrassen zur Verpflegung.

Wie der Berner Regierungsrat weiter bekanntgab, sind im Kanton Bern künftig wieder Kundgebungen mit bis zu 15 Personen möglich. Der Regierungsrat reagiert damit auf den Beschluss des Bundesrats, die Obergrenze für Menschenansammlungen im öffentlichen Raum zu erhöhen. Bislang waren im Kanton Bern bloss fünf Demonstrierende erlaubt. (sda)

122 Neuinfektionen, zwei Todesfälle

Die Zahl der Covid-Kranken in bernischen Spitälern ist deutlich zurückgegangen. Am Mittwoch lagen noch 73 Menschen mit einer Covid-Erkrankung im Spital gegenüber 95 am Vortag.

Das ist den neusten Angaben auf der Website des Kantons Bern zu entnehmen. 17 Menschen befinden sich auf der Intensivstation, zwölf von ihnen sind auf künstliche Beatmung angewiesen.

Die Fallzahlen bleiben stabil. Am Mittwoch wurden 122 positive Fälle bekannt gegenüber 77 am Dienstag. Am Mittwoch vergangener Woche waren es 123 bei etwas mehr durchgeführten Tests.

Zwei weitere Menschen sind an den Folgen einer Covid-Erkrankung verstorben. Seit Beginn der Pandemie gab es im Kanton Bern 988 Todesopfer. (SDA)

Mutanten in der Berner Länggasse: Bis zu 150 Kinder werden getestet

Im Berner Länggass-Schulhaus findet am Mittwoch eine Durchtestung statt, weil im Schulkreis Länggasse-Felsenau nach der Sportwoche mehrere Corona-Fälle bekanntgeworden sind. In drei Fällen wurde ein mutiertes Virus bestätigt.

Das teilte die bernische Gesundheitskommission am Dienstag mit. Drei Schulklassen befinden sich auf Anordnung des Kantonsärztlichen Dienstes in Quarantäne.

Schnelltests werden in einzelnen Klassen durchgeführt, die direkt oder indirekt betroffen sind. Zwischen 120 und 150 Kinder ab der vierten Klasse werden getestet. Die Eltern seien informiert worden, teilte der Kanton mit. (SDA/ske)

77 Neuinfektionen, ein Todesfall

Im Kanton Bern sind innert eines Tages 77 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Gesundheitsdirektion am Dienstag mit. Am Montag waren 41 positive Fälle gemeldet worden, am Dienstag vergangener Woche 85.

In bernischen Spitälern lagen am Dienstag weiterhin 95 Covid-Kranke. 14 von ihnen befanden sich auf der Intensivstation, elf waren auf künstliche Beatmung angewiesen.

Ein weiterer Mensch ist an den Folgen einer Covid-Erkrankung verstorben. Seit Beginn der Pandemie gab es im Kanton Bern 986 Todesfälle. (sda)

Mahnwache für die Corona-Toten

Am Sonntag brannten auf dem Berner Bundesplatz 9200 Kerzen, um der 9200 Menschen zu gedenken, die seit Beginn der Pandemie in der Schweiz am Coronavirus gestorben sind. Die Initianten von Corona-Mahnwache fordern in einem Communiqué von heute Abend, die Menschen in der Schweiz müssten besser vor dem Virus geschützt werden – «insbesondere jetzt, wo Bundesrat, Parlament, und politische Parteien nur noch von Lockerungen sprechen.»

Es gelte jetzt, möglichst rasch null neue Coronavirus-Fälle pro Tag zu erreichen, heisst es in der Mitteilung weiter. Dies sei möglich, sind die Initianten überzeugt; zum einen durch die Zusammenarbeit mit europäischen Ländern und Quarantänevorschriften für die Einreise nach Europa, und zum anderen mit Social Distancing, Masken, Massentests, Contact Tracing und Impfungen.

Weiter halten die Initianten in ihrer Mitteilung einen Acht-Punkte-Plan fest, in welchem sie konkrete Vorschläge zur Eindämmung der Pandemie beisteuern. Darunter etwa das Verteilen und die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken, Beschleunigung und Ausbau der Impfstoffproduktion oder ein geeignetes Unterhaltungsprogramm für die Bevölkerung via Fernsehen und Internet. (pd/ske)

Lichtermeer auf dem Bundesplatz: Aktivisten zündeten am Sonntagabend Tausende Kerzen an.
Lichtermeer auf dem Bundesplatz: Aktivisten zündeten am Sonntagabend Tausende Kerzen an.
Foto: Raphael Moser
Die 9200 Kerzen symbolisieren die 9200 Menschen, die in der Schweiz bisher am Coronavirus gestorben sind.
Die 9200 Kerzen symbolisieren die 9200 Menschen, die in der Schweiz bisher am Coronavirus gestorben sind.
Foto: Raphael Moser
1 / 10

red

683 Kommentare
    Hans Abbühl

    "Die Lage in den Spitälern entspannt sich." Also höchste Zeit, nächstens (wieder) mit dem Gejammer über entgangene Operationen zu beginnen.