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Italien besser als die SchweizCorona-Schutz der SBB ist im internationalen Vergleich schwach

Volle Züge, kein Desinfektionsmittel, keine Masken an Bord: Gegenüber den Bahnunternehmen der Nachbarländer können die SBB noch vieles aufholen.

Unterwegs mit den SBB: Hier muss man selbst für die Masken sorgen
Unterwegs mit den SBB: Hier muss man selbst für die Masken sorgen
Foto: Urs Jaudas

Wer in Mailand von der SBB-Komposition in einen italienischen Zug umsteigt, spürt den Unterschied sofort. Auf den Langstrecken von Trenitalia ist nur jeder zweite Sitzplatz besetzt. Ein rotes Verbotsschild hängt über den Sitzen, die nicht belegt werden dürfen. Ein ungutes Gefühl, weil sich jemand Fremdes neben einem platziert, kommt nicht auf.

Die italienische Bahn hat weitgehende Sicherheitsmassnahmen gegen die Covid-Pandemie ergriffen. Schilder an Türen zeigen, wo Passagiere ein- und aussteigen können. Im Zug weisen Pfeile am Boden die Richtung, damit kein Gedränge entsteht. In allen Zügen sind Behälter mit Desinfektionsmittel angebracht. Auf Fahrten mit dem Hochgeschwindigkeitszug Frecciarossa erhalten die Kunden in allen Klassen einen Beutel mit Schutzmaske, Desinfektionsmittel und einem frischen Tuch für die Kopfstütze.

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