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Jetzt also doch: Kaffee gilt in der Schweiz als lebensnotwendig

Der Bundesrat wollte den Kaffee aus dem nationalen Notvorrat streichen. Das provozierte einen Aufschrei. Jetzt krebst Guy Parmelin zurück.

Der nationale Kaffee-Notvorrat lagert bei den grossen Herstellern, sie erhalten dafür eine Entschädigung: Blick in ein Lager. Foto: Adrian Moser / Symbolbild
Der nationale Kaffee-Notvorrat lagert bei den grossen Herstellern, sie erhalten dafür eine Entschädigung: Blick in ein Lager. Foto: Adrian Moser / Symbolbild

Wenn die Apokalypse naht, gibt es für Schweizerinnen und Schweizer zumindest eine gute Nachricht. Anders als andere Erdenbürger können sie sich – das ist amtlich gewährleistet – wenigstens einen letzten Espresso gönnen.

Säcke mit rund 15'000 Tonnen Rohkaffee hat die Schweiz für den Fall aller Fälle eingelagert – eine Menge, die eine rund 7 Kilometer lange Kolonne mit etwa 400 Sattelschleppern füllen würde. Ein Weltkrieg? Eine weltumspannende ­Dürre? Der nukleare Super-GAU? Keine Sorge! Egal, welche Art von Katastrophe den Kaffeeimport zum Erliegen bringt: Der Koffeinnachschub bleibt gewährleistet. Die 15'000 Tonnen decken den Konsum für drei ganze Monate – obwohl die Schweizer mit neun Kilo Kaffeebohnen pro Person und Jahr weltweit zu den Spitzentrinkern zählen.

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