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LeserreaktionenClaudio Righetti wird zum Bauernopfer

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu verschiedenen aktuellen Themen.

Von vornherein Chancenlos? Die Stapi-Kandidatur und der darauffolgende Rückzug von Claudio Righetti gibt zu Reden.
Von vornherein Chancenlos? Die Stapi-Kandidatur und der darauffolgende Rückzug von Claudio Righetti gibt zu Reden.
Foto: Adrian Moser

Das ist armselig

Zu «Righetti zieht Stapi-Kandidatur zurück»
Wer je auch nur kurz sein Näschen in die Berner Politik gesteckt hatte, dem musste von Anfang an klar sein, dass eine Stapi-Kandidatur von Claudio Righetti kaum Chancen hat. Jetzt dessen Rückzug als
«Schachzug» gegenüber dem Polit-Profi Alec von Graffenried verblümen zu wollen, ist ja recht armselig von der BDP. Irgendwie scheint sich bei deren strategischen Führung der Blick auf politisch zugkräftige Ziele und dafür valable Kandidatinnen und Kandidaten getrübt zu haben. Nach all dem
misslich veranstalteten PR-Klamauk verliert die BDP nun weiterhin an Glaubwürdigkeit und Claudio Righetti wird zum Bauernopfer. Schade um die einst so vielversprechende Partei der Mitte.
Catherine Herriger-Tschanz, Oberhofen

Kompromiss ohne Kündigung

Zur Abstimmung über die Begrenzungsinitative
In der immer mehr zubetonierten Schweiz ist die Bevölkerung mit heute 8,5 Millionen zunehmend gestresst durch Stau auf den Strassen, Gedränge im ÖV, lange Schlangen an Schaltern und Ladenkassen. Alpentiere sind gestresst durch zu viele Freizeitaktivitäten von zu vielen Menschen. Die Ausgaben unserer Sozialwerke sind in den letzten Jahren förmlich explodiert. Ich kann durchaus verstehen, dass eine florierende Wirtschaft für unser Land wichtig ist, frage mich aber, ob es unter den geschilderten Umständen wirklich erstrebenswert ist, die Personenfreizügigkeit aufrecht zu erhalten. Ich werde deshalb die Begrenzungsinitiative der SVP annehmen, weil ich der Überzeugung bin, dass mit der EU ein guter Kompromiss gefunden werden kann ohne eine Kündigung.
Verena Huber, Gümligen

Zitat des Tages

Es ist dringend notwendig, wieder etwas mehr Style und Qualität in die Hauptstadt zu bringen.

Alexandra Loosli

Mehr Style für die Hauptstadt

Zu «Das wird aus dem ehemaligen Herren Globus»
Endlich wieder etwas mehr Style für Bern. Nach den Schliessungen von Modehäusern, Schuh- und Lederwarengeschäften ist es dringend notwendig, wieder etwas mehr Style und Qualität in die Hauptstadt zu bringen. Wie singt es Rapper Bligg so treffend: «machs mit Style oder lass es si.»
Alexandra Loosli, Belp

Es muss dringend umgedacht werden

Zu «Ikea soll systematisch Holz falsch deklarieren»
Geht es der Ikea noch, durch falsches Deklarieren von Holz ihre Kunden zu täuschen? Es wächst auch brauchbares Holz für Möbel in Schweden, Ikeas Herkunft. Es muss von Seiten Ikea dringend umgedacht werden. Bestimmt sind Bäume in Schweden sogar identisch zu denen in der Schweiz. Diese Lösung käme auch noch günstiger betreffend der Importkosten. Nachhaltig wäre dies zudem auch noch. Auf einmal könnten sich daraus ganz neue Möglichkeiten entwickeln.
Martin Fischer, Worb