Zum Hauptinhalt springen

«Wenn ich zu Hause bin, habe ich stets das Bedürfnis, einen Flug zu buchen»

Martina Zürcher nutzt jede Gelegenheit, um in der Welt umherzureisen. Seit acht Jahren verschlägt es sie immer wieder in die Mongolei. Denn dort leitet sie eine Kinderhilfsorganisation.

Temperaturmässig ist die Mongolei nicht unbedingt Martina Zürchers Traumland. Lieber reist sie in Länder, wo die Sonne heiss vom Himmel brennt. Doch als ihre Freundin Christine Jäggi vor acht Jahren vorschlug, eine Gruppenreise in die Mongolei zu machen, war Martina Zürcher Feuer und Flamme. Damals wusste sie noch nicht, wie sehr dieses Land ihr Leben verändern sollte.

Schon während der Ferien entstand die Idee, eine Suppenküche für Strassenkinder aufzubauen. Mit Jäggi und einem lokalen Reiseführer spann sie die Idee weiter. Als die 31-Jährige aus den Ferien zurückkam, wurden die Pläne konkret, ein Verein wurde gegründet und Geld aufgetrieben. Heute werden im Projekt «Bayasgalant, Kinderhilfe Mongolei» 75 Kinder in der Hauptstadt Ulan Bator umsorgt. Dass sie einmal eine Kinderhilfsorganisation führen würde, hätte Martina Zürcher nicht geglaubt. Auf die Frage, ob sie selber auch Kinder wolle, antwortet sie lachend: «Eigentlich nicht, 75 Kinder sind schon genug.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.