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«Nur Haushalten wäre langweilig»

Hildegard Schmutz strickt für einen guten Zweck: Die 77-Jährige aus Bolligen fertigt Halstücher und Mützen für Menschen in Not, hauptsächlich für jene in Osteuropa.

Früher habe sie Kleider für ihre Grosskinder gestrickt, erinnert sich die heute 77-Jährige. Doch diese wurden älter, und Hildegard Schmutz hängte ihre Stricknadeln an den «Nagel» – jedoch nicht für immer. Seit 2008 wird im Einfamilienhaus am Hühnerbühlrain in Bolligen wieder gestrickt – fast täglich. Die Empfänger ihrer Waren sind nicht mehr Verwandte, sondern Fremde. Menschen, die sich darüber freuen, wie es wohl kaum jemand in der Schweiz tun würde. «Für diesen Winter habe ich 40 Halstücher und 48 Mützen gestrickt», sagt Schmutz nicht ohne Stolz. Dem nicht genug: Wann immer es sich ergibt, kauft sie zusätzlich noch weitere Waren in Brockenhäusern. Übergeben hat sie auch in diesem Jahr alles der Christlichen Ostmission in Worb, welche zusammen mit drei weiteren Hilfsorganisationen das jährliche Projekt «Aktion Weihnachtspäckli» betreut. Mit Erfolg: 26 Sattelschlepper transportierten insgesamt 86400 Päckli aus der ganzen Schweiz vor allem in die Ukraine und die Moldau, aber auch nach Weissrussland, Rumänien, Serbien, Albanien und Bulgarien.

Menschen glücklich machen

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