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«Mein Leben war immer bunt»

Susanna Anderegg fasziniert russisches Kunsthandwerk. Auf ihrer fünfjährigen «Schatzsuche in Russland» hat sie so einige Trouvaillen zusammengetragen.

Trouvaillen aus Russland: Susanna Anderegg mit ihrer 50-teiligen Matrjoschka und weiteren Stücken aus ihrer Sammlung.
Trouvaillen aus Russland: Susanna Anderegg mit ihrer 50-teiligen Matrjoschka und weiteren Stücken aus ihrer Sammlung.

«Immer schon haben mich schöne Gegenstände interessiert», sagt Susanna Anderegg. In Russland habe es ihr dann aber «den Ärmel ynegno», als sie russisches Kunsthandwerk sah. Es ist die Feinarbeit, welche sie daran so fasziniert. Die mit schmalen Pinselstrichen bemalten kleinen Dosen aus Pappmaché, Matrjoschkas – ineinanderverschachtelte Holzpuppen, meist mit Ornamenten verziert. Oder die Nikoläuse, viele davon aus Holz geschnitzt. Auf die Frage, warum sie sammelt, erwidert die 65-Jährige: «Ich habe das nie gesucht. Alle diese Stücke sind mir einfach ins ‹Auge gestochen›, und ich musste sie haben.» Das war, als sie von 1997 bis 2003 in Russland lebte. Ihr Mann arbeitete dort im Auftrag des EDA. Sie verbrachte viel Zeit in der Moskauer Innenstadt, besuchte Handwerker- und Flohmärkte. Die ganze Zeit war sie auf «Schatzsuche». Nach und nach füllten sich die Regale und Schränke in ihrer Wohnung mit Matrjoschkas, Kerzenständern, kleinen Dosen, Ikonen, Engeln, Nikoläusen, Samowaren – Teekochern –, Fabergé-Eiern.

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