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Das lange Warten auf eine kurze Nachricht

Der Anfang der Mail liest sich, als ob es um eine Drogengeschichte gehen würde: «Als besorgte Mutter einer 16-jährigen Tochter sende ich auf diesem Weg eine Bitte an euch», schreibt Ursula Wagner aus dem österreichischen Steyr.

Doch im nächsten Satzwerden die strübsten Befürchtungen zerstreut. Das Mädchen ist nicht auf die schiefe Bahn geraten. In Seelennöten steckt es trotzdem, denn: «Meine Tochter ist einer der grössten Fans von Luca Hänni», teilt die Mutter mit. Und wie es mit «grössten Fans» halt so ist: Ihnen genügt es nicht, ihr Idol von der Fernsehcouch aus oder im «Bravo» bestaunen zu können. Um ihre Begierde zu stillen zu können, benötigen sie ganz anderen Stoff.

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