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Frauenstimmrecht im Kanton BernBuchsi und Thunstetten waren ganz vorne dabei

Die beiden Gemeinden gehören zu den ersten im Kanton, die das Frauenstimmrecht einführten. Die treibenden Kräfte kamen aus unterschiedlichen Lagern.

Käthi Schneider (rechts) an der Gründungsversammlung der sozialdemokratischen Frauengruppe am 30. August 1974 im Tell in Bützberg.
Käthi Schneider (rechts) an der Gründungsversammlung der sozialdemokratischen Frauengruppe am 30. August 1974 im Tell in Bützberg.
Foto: PD

Am Sonntag feiern wir in der Schweiz das Jubiläum 50 Jahre Frauenstimmrecht. Zumindest auf Gemeindeebene konnten die Frauen aber schon früher politisieren, auch im Kanton Bern. Wegweisend hierfür war der 18. Februar 1968, als sich die Berner Männer dafür aussprachen, künftig den Frauen ein fakultatives Stimm- und Wahlrecht zuzugestehen.

Noch im gleichen Jahr führten 130 Gemeinden das kommunale Stimmrecht für Frauen ein. Bis Ende 1970 waren es schon deren 277. Die Einführung des Frauenstimmrechts setzte in jeder Gemeinde eine Änderung des Organisationsreglements voraus. Erst im Dezember 1971 sollten die Frauen dann auch das Stimm- und Wahlrecht in kantonalen Angelegenheiten erhalten.

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