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Berner HandballclubsBSV und Wacker nicht im Europacup

In der nächsten Saison wird es im Kanton Bern keine internationalen Handballspiele geben. Der BSV Bern und Wacker Thun haben dafür zu schlecht abgeschnitten.

Luca Mühlemann (BSV Bern, links) wird von zwei rumänischen Spielern gestoppt.  In der nächsten Saison darf er sich nur mit Schweizer Gegnern messen.
Luca Mühlemann (BSV Bern, links) wird von zwei rumänischen Spielern gestoppt. In der nächsten Saison darf er sich nur mit Schweizer Gegnern messen.
Foto: Andreas Blatter

Am 13. März wurde die Schweizer Handballmeisterschaft abgebrochen, sie wird nicht gewertet. Offen blieb dadurch, wer 2020/21 international antritt. Diesen Entscheid hat der Verband nun gefällt und die Rangliste der vorzeitig beendeten Saison als Kriterium für die Vergabe der Startplätze herangezogen. Mit Kadetten Schaffhausen, Pfadi Winterthur, Kriens-Luzern und St. Otmar St. Gallen spielen die ersten 4 der NLA im Europacup; Wacker Thun und der BSV Bern gehen leer aus.

Damit wird es im Kanton Bern in der nächsten Saison auf Vereinsebene keine internationalen Spiele zu sehen geben. Der Entscheid ist nachvollziehbar, haben doch sowohl die Oberländer als auch die Stadtberner eine durchzogene Saison hinter sich. Wacker war zum Zeitpunkt des Abbruchs auf Platz 6 klassiert; der BSV auf Rang 7. Im Schweizer Cup schieden die Thuner im Viertelfinal gegen St. Otmar aus, die Berner bereits beim ersten Auftritt im Sechzehntelfinal bei GC Amicitia Zürich.

2019/20 waren noch beide Vereine international angetreten. Für Wacker war im EHF-Cup bereits in der 2. Runde gegen Achilles Bocholt (Belgien) Endstation, der BSV scheiterte im Challenge-Cup im Achtelfinal an Potaissa Turda (Rumänien).