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Finanzkommission im StadtratBreitseite gegen neue Fiko

Für SVP, FDP und GLP ist klar: Im Burgdorfer Stadtrat braucht es eine Finanzkommission. Diametral anders sieht es der Gemeinderat. Denn: Die Kompetenzen der Geschäftsprüfungskommission genügten.

Eine Finanzkommission hätte wohl verhindert, dass ein Sanierungskredit für den Friedhof Burgdorf zweimal an den Gemeinderat zurückgewiesen wurde.
Eine Finanzkommission hätte wohl verhindert, dass ein Sanierungskredit für den Friedhof Burgdorf zweimal an den Gemeinderat zurückgewiesen wurde.
Foto: Marcel Bieri

Wenn in einem Parlament über Geld und im Speziellen über Ausgaben und Schulden diskutiert wird, ziehen Bürgerliche und Links-Grüne selten am gleichen Strick. Dies ist in nationalen Räten und im Grossen Rat des Kantons Bern so und auch im Burgdorfer Stadt- und Gemeinderat nicht anders. Was für ein Gemeinwesen tragbar ist, beurteilen alle Mitstreiter etwas anders. Für FDP, SVP und GLP gibt es keine Zweifel, dass die finanzielle Lage der Zähringerstadt angespannt und die Verschuldung hoch ist. Damit die Situation nicht noch weiter aus dem Ruder laufe, forderten die drei Fraktionen mittels Motion die Einführung einer stadträtlichen Finanzkommission (Fiko). Mit diesem Instrument soll sichergestellt werden, dass überbordende Finanzbegehren gar nicht erst dem Parlament vorgelegt werden. So geschehen vor zwei Jahren: Die vom Gemeinderat beantragten 2,5-Millionen-Franken-Baukredite für Betriebsgebäude und Parkplatz des Friedhofs Burgdorf wurden im Februar 2018 Jahres bereits zum zweiten Mal zurückgewiesen.

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