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Sexismusvorwürfe bei ActivisionBrack nimmt Videospiele von «Call of Duty»-Hersteller aus dem Sortiment

Werbeplakat für «Call of Duty» an einer Game-Fachmesse: Die Videospielereihe gehört zu den Aushängeschildern des US-Herausgebers Activision Blizzard.

Schweizer Händler reagieren

«Wir wollten ein Statement abgeben, dass wir so ein Verhalten nicht billigen.»

Brack-Sprecher

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Tabea Iseli spricht an einer Entwicklerkonferenz in Schweden.

Machokultur

Brack will Taten von Activision sehen

19 Kommentare
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    Heinrich Frei

    Mitarbeiter des US-Spielkonzerns Activision sollen sich danebenbenommen haben. Deshalb verkauft Brack das Game «Call of Duty» nicht mehr. Was ist das für ein Spiel? Im Trailer von Call of Duty sehen sie: Ein furchtbares nie endendes blutiges Gemetzel, virtuelles Morden.

    Wie Kriegsfilme werden solche Kriegsspiele oft in Zusammenarbeit mit Armeen produziert. Das Ziel dabei ist nicht zuletzt: Die Akzeptanz für den Kriegsdienst soll gefördert und die Rekrutierung erleichtert werden. Krieg soll etwas Normales, als etwas Alltägliches erscheinen. In Games werden auch Feinbilder aufgebaut, es geht gegen die Araber, gegen die Russen. Auf der anderen Seite wird die zunehmende Gewalt von Jugendlichen beklagt. Eine Studie ergab: «Je mehr in der mittleren Kindheit Horror- und Gewaltfilme konsumiert werden und je mehr Gewaltspiele zu Beginn des Jugendalters gespielt werden, desto grösser ist die Schülergewalt und Delinquenz mit 14 Jahren.»

    Eva-Maria Würth und Philippe Sablonier, haben sich mit Schülern auch über solche Brutalogames unterhalten. Die Aussage eines Kindes: „Wenn ich der Geisel den Kopf abschneide, dann spritzt Blut aus dem Hals, das sieht geil aus, wie echt.” Ein anderer Schüler: „Der Mann kniet vor mir nieder und blickt mir in die Augen, ich muss schauen, dass ich nicht zu viel Munition brauche: Wenn ich genau die Mitte seiner Stirn treffe, gibt es zwei Bonuspunkte. (Siehe das Buch: „Mega Buster, Kriegsgebiet Kinderzimmer“ von Würth und Sablonier )