Tag 15: «Souli» und die Falafel

Das Restaurant «Sous Le Pont» in der Reitschule lockt mit täglichen Menüs für Veganer. BZ-Redaktorin Claudia Salzmann hat die besten Falafel der Stadt gegessen und den Koch ausgefragt.

Der 43-jährige Rolä Huber in der Küche des Restaurants «Sous le Pont».

Der 43-jährige Rolä Huber in der Küche des Restaurants «Sous le Pont».

(Bild: Claudia Salzmann)

Volles Haus mit Mittagsgästen, abends geht ohne Tischreservation gar nichts und neu wird es auch für Weihnachtsessen gebucht: Das Sous le Pont, das einzige Restaurant der Reitschule, hat Erfolg. Auch Veganer steuern es gerne an, denn hier gibts mindestens ein Menü, alle Salate werden auch vegan serviert und viele schwören auf die Falafel. Heute Mittag stehen Wurzelgemüsesuppe (6.30 Franken), Pasta mit Olivenpesto (12.50 Franken) oder süss-saurer Kürbis mit Räuchertofu (15 Franken) auf der Karte.

Das «Souli» habe seit jeher vegane Menüs, bestätigt Rolä Huber, der mit einer Pause seit der Jahrtausendwende in der Küche arbeitet. «Die vegane Küche ist aufwendig und man muss überlegen, aber es lohnt sich», erklärt der gelernte Koch mit 25 Jahren Erfahrung. Sein Trick bei der Suppe ist beispielsweise Cashewcreme, die der Suppe eine gute Konsistenz gebe. «Da braucht's keinen Rahm», erklärt der 43-Jährige.

Derzeit arbeiten 15 Personen im multikulturellen Team mit, davon vier gelernte Köche. «Nebst dem breiteren Wissen haben wir aber auch hart an unseren Standards gearbeitet, was uns nun oft volles Haus beschert», freut sich Huber. Stolz ist er besonder auf ihr Hummus. «Es ist das Beste der Stadt, vielleich weil es von einem Israeli zubereitet wird», erklärt Huber.

Auch habe man die veganen Angebote ausgebaut und das Team kann auf einen grossen Fundus an Rezepten zurückgreifen. Viele Gäste seien gar nicht vegan, aber täglich seien Veganer da. Tipps nehme man gerne an und den Wünschen aus der Veganer-Community wolle man gerecht werden.

Auch die Falafel sind stadtbekannt, «dafür bekommen wir auch oft Komplimente». Das Geheimnis dahinter: Diese werden nach einem alten Rezept gemacht und sind immer frisch. Die gebratenen Kichererbsenkugeln kommen im Fladenbrot (8 Franken) oder mit einem grossen Salat daher. Bei diesem Teller muss niemand hungern.

cla

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