Läck

Von unbezahlbaren Konversationen mit Taxifahrern.

Martin Burkhalter@M_R_Bu

Beruflich lasse ich das Emmental nun hinter mir und arbeite künftig in der Stadt. «Läck Bobby», werde ich diese Gegend vermissen.

Es geschah unlängst nach einem verlängerten Feierabendbier. Im Dorf war es schon still geworden. Die Strassen waren leer, die Kneipen nahezu und ich, schön angesäuselt, tat, was in solchen Dörfern sonst niemand tut: Ich bestellte ein Taxi.

Der weisse Mercedes fuhr vor. Ich setzte mich auf den Beifahrersitz. Am Steuer sass eine Frau in mittleren Jahren mit hellen Augen, die, wie mir schien, schon alles gesehen hatten. Ich gab ihr mein Ziel an. Sie nickte, legte den Gang ein und fuhr los.

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