Loubegaffer: Von der Mattscheibe zur Leinwand

Die Loubegaffer schauen hin, hören zu und rapportieren, was unter den Berner Lauben zu reden gibt.

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Nicht nur, dass sich EVP-Grossrat Ruedi Löffel über paffende und Alkohol trinkende Zeitgenossen ärgern muss. Nein, jetzt kommt der Ärger von ganz anderer Seite – von der Internetseite der kantonalen Steuerverwaltung (böse Zungen sprechen ja von Steuervergewaltigung). Letzten Mittwoch wollte sich Fussballfan Löffel eigentlich die Champions League zu Gemüte führen. Als guter Staatsbürger entschied er sich aber, anstelle von Fussballschauen die Steuererklärung auszufüllen. Und was passiert? Die Internetseite funktioniert nicht. «Bitte versuchen Sie es später», war zu lesen.

Warten, das tat Löffel – und dann konnte er seine Steuererklärung endlich ausfüllen. Übrigens: Ruedi Löffel wäre ein noch besserer Staatsbürger, wenn er die Erklärung schon im Frühling (Termin: 15. März!) gemacht hätte – und nicht bis zum letzten Moment warten würde.

«35 Jahre abstrakte Malerei. Eine Leidenschaft. Sie führte 2008 zur Gründung von Artraum.» So lädt Kunstmalerin Karin Frank zum zehnjährigen Bestehen ihres Ateliers ein. Die Jubiläumsausstellung findet vom 8. bis 11. November an der Wankdorffeldstrasse statt.

Ex-TeleBärn-Moderatorin Karin Frank feiert Kunst-Jubiläum. Foto: PD

Bevor sich Karin Frank als Malerin einen Namen machte (sie war unter anderem Kreativcoach von Sängerin Sina für die Gestaltung ihres neuen CD-Booklets), war sie in den 1990er-Jahren bekannt als Moderatorin bei TeleBärn und Korrespondentin von RTL/Pro 7 Schweiz. Übrigens: Die Loubegaffer wollten nicht recht glauben, dass Karin Frank seit 35 Jahren aktiv malt. Und dann merkten sie, dass sie tatsächlich «schon» 47 Lenze zählt.

Ein anderes Jubiläum feiert das Bierhübeli von Nando Hepp und Dave Naef. Unter dem Motto «Driissg Jahr Lärme» treten am Jubiläumskonzert vom 26. Oktober unter anderem die Halunke, Büne Huber, QC von Troubas Kater und Baschi auf. Letzterem sei verziehen, dass sein Herz für den FC Basel schlägt, solange YB auch in dieser Saison den Pokal «heimbringt» – in Anlehnung an Baschis Überhit «Bring en hei».

Zurück zu TeleBärn. Dort war Lukas Ninck bis vor einigen Jahren als News-Moderator zu sehen, bevor er zum Bezahlsender Teleclub als Sportredaktor und Moderator wechselte. Jetzt folgt der nächste Karriereschritt: Seit Anfang Oktober ist Ninck in der Sportredaktion des Schweizer Farbfernsehens tätig.

Ein Bild aus alten Zeiten: Lukas Ninck als TeleBärn-Moderator. Bild: Archiv

Die Loubegaffer hoffen, dass er bald auch vor der Kamera zu sehen – und vor allem zu hören – sein wird. Denn bei all dem Zürcher, Basler und Walliser Dialekt beim ZRF (Zürcher Radio und Fern­sehen) würde es unseren Ohren guttun, endlich wieder mehr Berndeutsch zu hören.

Zum Schluss nochmals ein Partytipp: Zwar fühlen sich die Loubegaffer langsam, aber sicher zu alt für das Barstreet-Festival von Gründer Adrian «Archie» von Niederhäusern, aber die Party­serie, die jeweils im Januar und Februar an 10 (!) Wochenenden in der Festhalle über die Bühne geht, wartet jetzt mit einer Neuerung auf: Erstmals findet eine Silvesterparty statt. Am Start sind unter anderem die Barstreet-Evergreens Mike Candys und Flava & Stevenson.

stadtbern@bernerzeitung.ch (Berner Zeitung)

Erstellt: 09.10.2018, 08:32 Uhr

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