Tag 19: Stark wie ein Boxer

Das Café Kairo in der Lorraine ist bekannt für Kultur, Bier und Burger. BZ-Redaktorin Claudia Salzmann hat aber auf dem Menü noch was Besseres gefunden.

Nach diesem Mahl fühlt man sich fast so stark wie Mike Tyson: Der vegane Teller vom Kairo.

Nach diesem Mahl fühlt man sich fast so stark wie Mike Tyson: Der vegane Teller vom Kairo.

(Bild: Claudia Salzmann)

Je länger dieser vegane Selbstversuch dauert, desto mehr Tipps flattern mir zu. Unter anderem «Geh mal einen Mike Tyson im Kairo essen». Gehört, getan. Im Café Kairo in der Lorraine gibt es nebst dem kulturellen Programm auch gutes Bier, starke Kaffees und ein überaus begabtes Küchenteam.

Für Veganer stehen zwei Teller auf dem Menü: Meine Begleitung bestellte die Falafel (25 Franken) und schon nach dem ersten Bissen gab sie zufriedene Geräusche von sich. Die Falafel gibt es auf Wunsch auch ganz vegan, wobei nur eine Sauce ausgetauscht und der Linsensalat ohne Tierisches serviert wird.

Ich bestellte den Mike-Tyson-Teller (17 Franken mit Chabis und Blattsalat, 22 Franken mit Pommes). Nebst dem Salat, den eingelegten Randen und dem Gelbe-Linsen-Salat sind die frittierten roten Kringel die Hauptattraktion. Und wie: Camargue-Reis, geraffelte Karotten und Randen und Sesam werden zu einem Guggelhöpfli geformt und so frittiert. Wie man es aus der Friteuse erwarten würde, trieft das Ganze aber keineswegs.

Für alle, die Fleisch mögen, sollten mal diesen Teller bestellen. Nach dem Essen fühlt man sich so stark wie Mike Tyson, nur ohne das Missgeschick mit dem Ohr. Eben richtig vegan.

cla

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