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WeierBis 2045 wird das Tal aufgefüllt sein

Die Inertstoffdeponie Tannenbad-Horn geht in Betrieb. 10’000 Kubikmeter Material dürften pro Jahr angeliefert werden. Die fünf Betreiber investierten 1,5 Millionen Franken.

Thomas Fuhrimann von der Tannenbad GmbH ist erleichtert, dass es gegen die Inertstoffdeponie keine Einsprachen gegeben hat.
Thomas Fuhrimann von der Tannenbad GmbH ist erleichtert, dass es gegen die Inertstoffdeponie keine Einsprachen gegeben hat.
Foto: Marcel Bieri

«Wir sind glücklich, können wir diese neue Deponiemöglichkeit anbieten», sagt Thomas Fuhrimann, stellvertretender Geschäftsführer der Inertstoffdeponie Tannenbad GmbH. Angesprochen ist die zweite und ebene neue Deponie, welche das Unternehmen nächsten Montag bei der Ortschaft Weier in Tannenband-Horn in der Gemeinde Sumiswald eröffnen wird. «Wir rechnen mit rund 10’000 Kubikmeter Material, das pro Jahr angeliefert wird», so Fuhrimann weiter. Der Taleinschnitt bei Horn könnte so während einer Betriebsdauer von rund 25 Jahren aufgefüllt werden.

Insgesamt 1,5 Millionen Franken haben die fünf Unternehmen Gränicher AG, Huttwil, Aeschlimann AG, Sumiswald, Fr. Blaser AG, Hasle, Fuhrer und Dubach AG, Lützelflüh, sowie die Stämpfli AG aus Langnau als Gesellschafter und Betreiber investiert. Vorab in die Zufahrtsstrasse und Ausweichstellen wie auch in die Erneuerung zweier Bachdurchlässe, damit sie dem Gewicht der Lastwagen standhalten können. Investiert wurde ebenso in eine Deponieentwässerung. Das anfallende Wasser wird über eine Filteranlage in den Griesbach geleitet.

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