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Cup-Traumlos für HuttwilBieri trifft auf «seine» Tigers

Huttwil - SCL Tigers lautet die Begegnung im Eishockey-Cup-Sechzehntelfinal. Es ist aber noch unsicher, wann gespielt wird.

Daniel Bieri coacht im Herbst gegen seinen Stammverein.
Daniel Bieri coacht im Herbst gegen seinen Stammverein.
Foto: Markus Grunder

Losglück: Der MSL-Club Huttwil darf im Schweizer Cup das NL-Team der SCL Tigers empfangen.

Wann wird gespielt? Vorgesehen wäre der 15. oder der 16. September. Allerdings kann es zu einer Verschiebung kommen, wenn bis dann nicht vor mehr als 1000 Zuschauern gespielt werden kann.

Freudiges Wiedersehen: Huttwils Trainer Daniel Bieri tritt gegen seinen Stammclub an. Der 40-Jährige stammt aus dem Langnauer Nachwuchs; er absolvierte auch 45 Spiele in der höchsten Liga für die Emmentaler.

«Hier haben sich alle gewünscht, einmal gegen die SCL Tigers zu spielen», sagt Daniel Bieri, der Headcoach des MSL-Clubs Hockey Huttwil. Zahlreiche Spieler wie auch der Trainer haben ihre Wurzeln bei den Emmentalern; Bieri spielte bis im Alter von 21 Jahren für keinen anderen Club als die Langnauer. «Wenn die Tigers in der Meisterschaft spielen, fiebere ich immer noch mit ihnen mit», sagt der 40-Jährige. Durch die Zusammenarbeit zwischen den Huttwilern und der Nachwuchsabteilung des Proficlubs ist der Kontakt zwischen den beiden Vereinen eng; der Cup-Sechzehntelfinal wird ein Duell unter Freunden sein.

Verlegung könnte zwingend sein

Im Sport läuft jedoch derzeit wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie das meiste nicht wie geplant, und dies trifft auch auf den Eishockey-Cup zu. Die Sechzehntelfinals sind wie ursprünglich vorgesehen auf den 15. oder den 16. September angesetzt. Sie sollen jedoch auch mit möglichst vielen Zuschauern gespielt werden können. Sollten zu diesem Zeitpunkt noch behördliche Restriktionen bestehen, werden die Spiele wohl verschoben. Die Saison in der National League dürfte dann auch nicht wie vorgesehen am 18. September beginnen, eine Verlegung dadurch sogar zwingend sein.

«In der jetzigen Zeit muss man flexibel sein», sagt Bieri. «Das Wichtigste ist, dass die Partien ohne gesundheitliche Risiken für Spieler und Besucher durchgeführt werden.» Die Huttwiler richten ihre Planung vorerst auf eine Austragung des Cupspiels Mitte September aus. Bis Ende Juli absolvieren die Spieler das Sommertraining weitgehend individuell; mittwochs treffen sie sich zu einer gemeinsamen Einheit. Anfangs August soll der Start der Vorbereitung auf dem Eis erfolgen. «Ich hoffe, dass die Partie gegen die Tigers die Spieler zu einem zusätzlichen Effort im Sommertraining animiert», sagt Bieri. Und dann hoffentlich auch das Cup-Fest im vollen Stadion steigen kann.