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Trotz Sonne und FerienBielersee-Schifffahrt muss Kurse streichen

500 Passagiere fehlen der BSG jeden Tag, alleine im Juli resultierte ein Einbruch von rund 30 Prozent. Das wirkt sich auf den Fahrplan aus.

Rund um den Bielersee tummeln sich in diesen Wochen Schweizer Touristen – doch die Kursschiffe meiden viele.
Rund um den Bielersee tummeln sich in diesen Wochen Schweizer Touristen – doch die Kursschiffe meiden viele.
Foto: Archiv/Adrian Moser

Wegen der Coronapandemie fehlen der Bielersee-Schifffahrts-Gesellschaft täglich rund 500 Gäste. Das Unternehmen muss deshalb gewisse Kurse aus dem Angebot streichen.

Die Befürchtungen, dass die Maskenpflicht aufgrund der Coronapandemie einen massiven Einbruch bei der Schifffahrt zur Folge haben könnte, hätten sich bewahrheitet, schreibt die Bielersee-Schifffahrts-Gesellschaft (BSG) in einer Mitteilung vom Montag.

Allein im Juli musste das Unternehmen einen Rückgang von rund 30 Prozent verkraften – trotz gutem Wetter und Ferien im eigenen Land. Ab dem 11. August fallen einzelne Kurse weg, darunter etwa die Nachmittagskurse auf der Aare, Biel und Solothurn ab 15.10 Uhr. Auch bestimmte Abendfahrten werden nach den Sommerferien nicht mehr angeboten, etwa jene am Sonntag auf dem Bielersee.

«Aus wirtschaftlicher Sicht wäre es sinnvoll, nur noch an den Wochenenden unterwegs zu sein», wird BSG-Geschäftsführer Thomas Mühlethaler zitiert. Als grösster touristischer Anbieter im Seeland verzichte die BSG aber auf diese drastische Massnahme. Stattdessen unterstützt das Unternehmen die Forderung der Branche an den Bund, eine Ausfallentschädigung auszurichten.

SDA