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Mitarbeiter aus Wahlkampf berufenBiden stellt Team fürs Weisse Haus vor

Der gewählte US-Präsident setzt auf bewährte Kräfte. Nicht nur für ihn ist es eine Rückkehr in die US-Machtzentrale.

Vertraut weiter auf seine Wahlkampfhelfer: Joe Biden
Vertraut weiter auf seine Wahlkampfhelfer: Joe Biden
Keystone

Gut zwei Monate vor seiner Amtseinführung hat der gewählte US-Präsident Joe Biden weitere Mitglieder seines Teams im Weissen Haus vorgestellt.

Die bisherige Wahlkampfmanagerin des Demokraten, Jen O’Malley Dillon, soll stellvertretende Stabschefin werden, der Kongressabgeordnete Cedric Richmond soll die Position eines ranghohen Beraters einnehmen, wie Biden am Dienstag mitteilte. Die bisherige leitende Anwältin seines Wahlkampfteams, Dana Remus, soll demnach auch im Weissen Haus das Team der Juristen leiten.

Der bisherige Chefstratege des Wahlkampfteams, Mike Donilon, soll künftig ebenfalls die Rolle eines ranghohen Beraters einnehmen. Als Berater will Biden zudem Steve Ricchetti mit in die Regierungszentrale in Washington bringen. Dieser unterstützte Biden bereits im Wahlkampf und hatte auch schon für ihn gearbeitet, als Biden unter Präsident Barack Obama Vizepräsident gewesen war.

Die bisherige stellvertretende Wahlkampfmanagerin Julie Rodriguez soll demnach als Direktorin für die Beziehungen zu den Verantwortlichen der Bundesstaaten, Bezirke, Kommunen und Stämme verantwortlich sein.

Rückkehr von Klain

Biden hatte bereits vergangene Woche angekündigt, dass er Ron Klain als Stabschef ins Weisse Haus holen wird. Klain war von 2009 bis 2011 Bidens erster Stabschef als Vizepräsident gewesen. Später arbeitete er im Weissen Haus unter anderem als Koordinator des Einsatzes gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika (2014-2015).

Biden (77) war am 7. November – vier Tage nach der Wahl – von US-Medien zum Sieger erklärt worden. Amtsinhaber Donald Trump spricht jedoch von Wahlbetrug, ohne dafür irgendwelche Beweise vorzulegen. Biden soll am 20. Januar als neuer Präsident vereidigt werden.

SDA

9 Kommentare
    De Stephani

    Berater und nochmals Berater.....und wer macht die Drecksarbeit, dass die Pandemie sich nicht noch stärker ausbreitet, die 72 Mio. Wähler Trump mit den 78 Mio. Wähler Biden zu vereinen....ach ja der Green Deal mit 13 Billionen US$ ist ja auch noch umzusetzen.....Fragen über Fragen und der Präsident ist mit 78 Jahren auch nicht mehr so agil.......