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Snowboardcross-WeltcupfinalBestes Saisonergebnis für Sina Siegenthaler

Am Weltcupfinal der Snowboardcrosser in Veysonnaz hat Sina Siegenthaler den 5. Platz erreicht.

Peter Berger
Sina Siegenthaler (rechts) gewann in Veysonnaz den kleinen Final.
Sina Siegenthaler (rechts) gewann in Veysonnaz den kleinen Final.

Der Weltcupfinal der Snowboardcrosser wurde von Sonntag auf Freitag vorverlegt und konnte damit in Veysonnaz noch knapp durchgeführt werden, bevor die Absagen wegen der Corona-Pandemie kamen. Der Weltcupfinal der Skicrosser mit Ryan Regez an gleicher Stätte findet somit am Samstag nicht statt.

Im letzten Rennen der Snowboardcrosser gelang Sina Siegenthaler das beste Ergebnis der Saison. Die Emmentalerin aus Schangnau erreichte den 5. Platz und egalisierte damit ihr bestes Weltcupresultat. «Die Umstände waren nicht einfach: Ich bekundete einige Schwierigkeiten mit der Piste, dazu kam die mentale Herausforderung wegen der Vorverschiebung. Aber am Ende bin ich sehr zufrieden. Vor allem dass ich den kleinen Final gewinnen konnte, gibt mir Selbstvertrauen», meinte Siegenthaler.

Besser als in Veysonnaz war die 19-Jährige noch nie klassiert. Im Dezember 2018 hatte sie bei ihrem Debüt im Weltcup in Cervinia ebenfalls Rang 5 erreicht. Diese Saison war der 6. Rang – erneut in der italienischen Station Cervinia – ihr Topresultat gewesen.

Positive Bilanz

In ihrer erst zweiten Weltcupsaison gelangen Siegenthaler drei Top-8-Platzierungen. «Dazu kamen zwar auch zwei negativere Ausreisser. Doch insgesamt bin ich konstanter geworden. Auch meinen Fahrstil konnte ich verbessern, was mich für die Zukunft positiv stimmt.» Schon in diesem Winter peilte die Bernerin den ersten Podestplatz im Weltcup an. Dieser muss nun noch warten. «Leider», meint Siegenthaler, «aber mir bleibt ja noch Zeit.»

Die 19-jährige Emmentalerin aus Schangnau zieht nach ihrer zweiten Weltcupsaison ein positives Fazit.
Die 19-jährige Emmentalerin aus Schangnau zieht nach ihrer zweiten Weltcupsaison ein positives Fazit.

Der Sieg in Veysonnaz ging an die Italienerin Michela Moioli, die sich auch die grosse Kristallkugel für den Gewinn des Gesamtweltcups sichern konnte. Bei den Männern gewann der Österreicher Alessandro Hämmerle, der ebenfalls Gesamtweltcupsieger wurde.