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Plan für BundesratssitzungBerset will Corona-Sperrregionen in Nachbarländern definieren

Das wird zu reden geben: Innenminister Alain Berset (SP) schlägt in der Bundesratssitzung vom Freitag offenbar eine Lösung vor, wie bei steigenden Corona-Infektionszahlen die Einreise aus den Nachbarländern geregelt werden soll.

Bundesrat Alain Berset beabsichtigt, morgen im Bundesrat die Nachbarländer bezüglich Einreiseregime nach Regionen einzuteilen. Nur wer aus einer Region mit hohen Infektionszahlen kommt, soll in Quarantäne gehen müssen.
Bundesrat Alain Berset beabsichtigt, morgen im Bundesrat die Nachbarländer bezüglich Einreiseregime nach Regionen einzuteilen. Nur wer aus einer Region mit hohen Infektionszahlen kommt, soll in Quarantäne gehen müssen.
Foto: Anthony Anex (Keystone)

Am Freitag befasst sich der Bundesrat mit der Frage, wie die Einreise aus Frankreich in die Schweiz geregelt werden soll. Denn aufgrund der hohen Infektionszahlen gehört Frankreich eigentlich auf die Liste der Risikoländer der Schweiz. Ein solcher Schritt wäre jedoch insbesondere wegen der vielen Grenzgänger heikel. Damit nicht ganz Frankreich zum Risikogebiet wird, will nun Berset dem Bundesrat eine Lösung nach Regionen mit hohen Infektionszahlen beantragen. Damit könnte verhindert werden, dass die französischen Grenzregionen zur Schweiz von einer solchen Regelung betroffen sind. Denn Reisende aus Staaten, welche die Schweiz als Risikoländer deklariert hat, müssen in der Schweiz 10 Tage in Quarantäne.

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