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Stadtregierung wehrt sich gegen Studioschliessung

Die Berner Stadtregierung fordert, dass Radio SRF die Inland- und Bundeshausredaktion in Bern belässt. Sie erachtet die Verankerung der SRG in Bern als «zentral».

Das Inland- und Auslandressort von Radio SRF soll in Bern bleiben, fordert die Stadtregierung.
Das Inland- und Auslandressort von Radio SRF soll in Bern bleiben, fordert die Stadtregierung.
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Beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) rücken die Mediengattungen Radio und Fernsehen immer näher zusammen. Die Stadt Bern könnte nun zur Verliererin dieser Entwicklung werden. SRF prüft, die Nachrichtenredaktion von Radio SRF von Bern nach Zürich-Leutschenbach zu verlegen, wie das Unternehmen jüngst mitteilte.

Gegen diese Pläne gibt es nun Widerstand aus der Stadt Bern. Die Stadtregierung erwartet von der SRF-Muttergesellschaft SRG eine «transparente und ergebnisoffene Standortüberprüfung und ein klares Bekenntnis zu Bern als SRG-Hauptsitz mit Inland- und Bundeshausredaktion», wie der Gemeinderat in einer Medienmitteilung schreibt.

Der Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried und seine Kollegen knüpfen damit an eine Position, die bereits Alt-Stadtpräsident Alexander Tschäppät vertreten hatte. Die Stadtregierung erachtet «eine starke Verankerung der SRG in der Hauptstadt weiterhin als zentral». Bei der Verschiebung geht es sozusagen um das Nervenzentrum von Radio SRF. Alle Nachrichtensendungen des Senders werden heute in Bern produziert. Von einer Standortverlagerung wären rund 150 Mitarbeiter betroffen.

Auch die CVP der Stadt Bern ist in dieser Sache aktiv geworden. Sie hat eine Onlinepetition gegen die Standortverlagerung lanciert.

sny

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