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Kein Geld für private Zimmer

Die private Unterbringung von Flüchtlingen läuft harzig, weshalb die Schweizerische Flüchtlingshilfe den Kanton kritisiert. Laut Migrationsdienstchefin Iris Rivas sind die Schwierigkeiten aber wohl eher hausgemacht.

Andrea Sommer
Iris Rivas:?«Wir müssen auch die Bedürfnisse des Bundes im Blick haben. Dazu gehört, dass der Aufenthaltsort von Asylsuchenden jederzeit bekannt ist.»
Iris Rivas:?«Wir müssen auch die Bedürfnisse des Bundes im Blick haben. Dazu gehört, dass der Aufenthaltsort von Asylsuchenden jederzeit bekannt ist.»
Urs Baumann

Warum steht der Kanton Asylsuchenden im Weg, die bei Privaten unterkommen könnten?Iris Rivas: Wir müssen auch die Bedürfnisse des Bundes im Blick haben. Dazu gehört, dass der Aufenthaltsort von Asylsuchenden bekannt ist, damit die Migrationsbehörden sie jederzeit für Anhörungen erreichen können. Eine private Unterbringung kann dies erschweren. Zudem kann ein negativer Asylentscheid für die betroffene Person sehr belastend sein und zu Schwierigkeiten führen. Deshalb haben wir Anfang 2015 die Weisung herausgegeben, dass die private Unterbringung nur für jene möglich ist, deren Asylverfahren positiv entschieden ist.

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