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Gelungener Einstand

Die Männer des HV Herzogenbuchsee haben ihr erstes Heimspiel der Saison 2016/2017 gegen Wacker Thun II gewonnen und ihren neuen Coach zufriedengestellt.

Rolf Haussener ist zurück in den Handballhallen. Der 50-jährige Oberdiessbacher hat drei schwere Fussoperationen hinter sich, die ihn zum vorübergehenden Abschied aus der Szene zwangen. «Ich erhielt die Rechnung von zehn Jahren Spitzenhandball bei Wacker Thun präsentiert», sagt Haussener. Nun ist er wieder ­gesund und Trainer der ersten Männermannschaft des HV Herzogenbuchsee, die in der 1.-Liga-Gruppe 4 spielt. Der Auftakt ist gelungen.

Herzogenbuchsee traf auf die zweite Mannschaft von Wacker, die durch Viktor Glatthard und Sven Krainer aus dem NLA-Team verstärkt worden war. Die Oberaargauer liessen sich ­dadurch nicht aus dem Konzept bringen und entschieden die Begegnung souverän mit 30:23 für sich. «Ich bin zufrieden. Das war eine vernünftige Geschichte», meinte der neue Cheftrainer des HVH. «Es war zu erkennen, wie wir spielen wollten. Das Team hat eine konstant gute Leistung gezeigt und sich den Sieg verdient.»

Herzogenbuchsee hat in der Saison 2015/2016 den Ligaerhalt erst durch einen Sieg im letzten Spiel der Abstiegsrunde sicher­gestellt. Der klare Erfolg zum ­Saisonauftakt gibt zu Hoffungen Anlass, dass die Oberaargauer diesmal nicht in derartige Schwierigkeiten geraten.

«Es wurde ‹We are the Champions› und Ähnliches nach dem Sieg in der Halle abgespielt», sagt Haussener. «Da habe ich das Team aber dann auch wieder auf den Boden holen müssen. Es war ein Sieg und noch nicht mehr. Noch haben wir nichts erreicht.» Nach 14 Runden erreichen die ersten vier Teams der Gruppe 4 die Finalrunde, die letzten vier müssen die Abstiegsrunde bestreiten.

Am kommenden Samstag reist Herzogenbuchsee nach Yverdon. Für Haussener ist dieses Team wie die meisten in der 1. Liga unbekannt. «Ich war doch einige Zeit nicht mehr im Handball tätig. Daher kenne ich die Mannschaften nicht wirklich gut», sagt der Lehrer, der bewusst im Erwachsenenbereich Trainer ist. «Ich arbeite im Beruf mit Jugendlichen. Da stellt die Tätigkeit als Handballcoach in der 1. Liga eine gute Abwechslung dar.»

Nach zwei Runden ohne Punkte stehen die Frauen des HV Herzogenbuchsee da. Die Oberaargauerinnen unterlagen dem starken Aufsteiger Leimental 33:35. Der HVH zeigte zu Beginn eine starke Leistung, konnte aber sein Spielkonzept bald nicht mehr durchziehen und lag in der zweiten Halbzeit zeitweise mit zehn Toren Differenz zurück.

Nach einem Time-out steigerten sich die Oberaargauerinnen, verkürzten bis auf ein Tor, schafften aber keine Wende mehr. Das nächste Spiel bestreiten die HVH-Frauen bereits am Donnerstag auswärts bei Zug II.

BZ/rpb/nr

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