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«Es gehört zur Freiheit, etwas Ungesundes machen zu dürfen»

Der Präsident des Schweizer Tabakwarenhandels, SVP-Nationalrat Gregor Rutz, erklärt, warum er über die Rückweisung des ­Tabakgesetzes froh ist – trotz eines Wermutstropfens.

Gregor Rutz,Präsident des Schweizer Tabakwarenhandels
Gregor Rutz,Präsident des Schweizer Tabakwarenhandels
Keystone

Soeben hat der Nationalrat das neue Tabakgesetz zurückgewiesen. Das ergibt laut Bundesrat Alain Berset (SP) eine Verzögerung von mindestens zwei Jahren. Das ärgert Sie als Vertreter der Tabakhändler sicher?Gregor Rutz:Nein, diese Rückweisung erachte ich als richtig. Das Gesetz, das uns der Bundesrat auftischen wollte, war masslos über­trieben. Viele Befürworter dieser Vorlage möchten das Rauchen am liebsten verbieten. Weil sie wissen, dass das nicht mehrheitsfähig ist, versuchen sie, der Tabakbranche das Leben mit zusätzlichen Regulierungen so schwer wie möglich zu machen. Ihre Vorlage war derart widersprüchlich und überladen, dass wir keine andere Wahl hatten, als sie zurückzuweisen. Der Bundesrat muss sie entschlacken. Warum sollte mich das ärgern?

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