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Die Lust des Wiedererkennens

Langenthal An der Uraufführung des Schauspiels «Ds chlinere Übel» in der Alten Mühle wurde viel gelacht. Die Autoren Mannhart und Kunz vereinen eine breite Palette von vertrauten Themen in ihrem Stück.

Da liegt einer: Der betrunkene Kantonalbeamte gleich zu Beginn des Stückes.
Da liegt einer: Der betrunkene Kantonalbeamte gleich zu Beginn des Stückes.
Marcel Bieri

Das Dorf Bolliswil, in dem das am Samstag in der Alten Mühle uraufgeführte Theaterstück «Ds chlinere Übel – Es Dorf schuflet a sire Zuekunft» spielt, gibt es nicht.

Doch die Probleme, mit denen sich die Bewohner herumschlagen, sind bekannt. Es geht um Selbstverwirklichung, korrupte Beamte, Umweltsünden, Fremdenfeindlichkeit, aber auch um Familienzwist und die Liebe. Der Schriftsteller Urs Mannhart und der Satiriker Matthias Kunz haben zusammen ein Stück geschrieben, das den Finger auf viele grössere und kleinere Wunden unserer Gesellschaft legt.

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