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Mitholz-Bomben waren für Besucher eine Attraktion

Dreissig Jahre lang war Urs Kallen Anlagewart der Armeeapotheke im ehemaligen Munitionsdepot Mitholz. Er erinnert sich daran, wie er die ­Munition regelmässig Besuchern zeigte.

Explosive Rundgänge: Urs Kallen war dreissig Jahre lang Anlagewart in Mitholz und führte Besucher durch die beschädigten Bomben.
Explosive Rundgänge: Urs Kallen war dreissig Jahre lang Anlagewart in Mitholz und führte Besucher durch die beschädigten Bomben.
Raphael Moser

Über dreissig Jahre lang musste Urs Kallen schweigen. Er durfte nicht sagen, was genau sein Job ist, wie sein Arbeitsplatz aussieht oder mit wem er dort zu tun hat. Dann trat vor den Sommerferien Verteidigungsminister Guy Parmelin (SVP) vor die Einheimischen in Mitholz und verkündete, dass vom ehemaligen Munitionsdepot eine grössere Gefahr ausgeht als bisher angenommen. Das änderte alles – auch für Kallen. Die heutigen Anlagen in den Stollen waren auf einen Schlag nicht mehr geheim, vertrauliche Dokumente wurden entklassifiziert, er durfte endlich reden.

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